Gegen OP für eine Rolle

Senta Berger (72) kritisiert Jugendwahn

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Senta Berger kann keine falschen Brüste sehen.

München - Schauspielerin Senta Berger weiß zwar, dass das Aussehen in ihrem Beruf eine wichtige Rolle spielt - dass sich manche dafür unters Messer legen, versteht die 72-Jährige nicht.

Manche Bilder von irgendwelchen Popsternchen mit ihren falschen Brüsten und ihren aufgespritzten Lippen tun mir weh“, sagte sie dem Magazin „Focus-Gesundheit“ (Dienstag). Sie wolle die Mädchen in die Arme nehmen und sagen: „Lass den Quatsch, du siehst doch süß aus, wer soll dich denn für eine Rolle besetzen mit deinem operierten Gesichtchen?“

Der Jugendwahn sei ihr suspekt - auch bei Männern. „Früher waren Männer männlich angezogen, heute scheinen sie direkt aus dem Kindergarten zu kommen mit den kurzen Hosen und Baseballkappen“, sagte Berger.

dpa

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