Letzte Ruhestätte immer noch unbekannt

Rheumatologe warnte Jackson vor Propofol

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Conrad Murray soll Jacko das Propofol gespritzt haben.

Los Angeles - Popstar Michael Jackson ist vor seinem Tod vor dem gefährlichen Narkosemittel Propofol gewarnt worden.

Der kalifornische Rheumatologe Allan Metzger hatte nach Angaben seines Anwalts im April einen Hausbesuch bei dem Sänger gemacht. “Jackson fragte nach Propofol. Dr. Metzger weigerte sich und sagte ihm, wie gefährlich es ist“, zitierte das People-Magazin den Anwalt. “Offenbar versuchte Jackson, an das Mittel zu kommen und jemanden zu finden, der es ihm verabreicht.“

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Jacksons Privatarzt litt unter hohen Schulden

Der Sänger war am 25. Juni mit 50 Jahren überraschend gestorben. Die Polizei geht Hinweisen nach, dass eine Überdosis Propofol den Herzstillstand ausgelöst aus. Jackson Privatarzt Conrad Murray steht ihm Verdacht, ihm wegen seiner Schlafstörungen das Mittel wenige Stunden vor seinem Tod gespritzt zu haben.

Wo sich der Leichnam des Sängers befindet, blieb derweil weiter ein Rätsel. Sein Sarg war nach einer öffentlichen Trauerfeier am 7. Juli in Los Angeles an einen unbekannten Ort gebracht worden.

Musikmogul Berry Gordy ließ diese Woche dementieren, dass er der Familie Jackson seine Familiengruft auf einem Friedhof in Los Angeles geliehen habe, bis eine Entscheidung über die endgültige Ruhestätte gefallen ist. “Das ist absolut falsch. Michael Jacksons Leichnam ist nicht da“, sagte Gordys Sprecherin der New York Daily News. Ein Teil der Familie will den Sänger auf seiner einstigen Neverland Ranch beerdigen, andere Familienmitglieder lehnen das entschieden ab.

dpa

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