Prinz Peinlich will nicht mehr Gouverneur werden

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Im Januar hat Frederic Prinz von Anhalt in Los Angeles (US-Staat Kalifornien) vor einem pompösen Plakat seine Kandidatur als Gouverneur bekannt gegeben.

Sacramento - Prinz Peinlich - auch bekannt als Frederic Prinz von Anhalt - hat seine Kandidatur für die kalifornischen Gouverneurswahlen zurückgezogen. Der Adoptiv-Prinz erklärte auch gleich warum.

Der Ehemann der schwer kranken Hollywood-Diva Zsa Zsa Gabor teilte am Montag mit, er wolle sich ganz um seine 93-jährige Frau kümmern. Seine politischen Ambitionen müsse er deshalb zurückstellen. “Sie wollte First Lady von Kalifornien werden, aber nach dem jüngsten Unfall und angesichts ihrer angeschlagenen Gesundheit muss sie jetzt für mich die First Lady sein“, erklärte der 65-Jährige.

In Cowboystiefeln aus Alligatorenhaut hatte von Anhalt vor einem halben Jahr die politische Bühne betreten und seine Kandidatur verkündet. Seine politische Forderung: die Legalisierung von Marihuana und Prostitution sowie die Aufhebung eines Einfuhrverbots für kubanische Zigarren.

Von Anhalt, der früher Robert Lichtenberg hieß und sich gegen Geld von Prinzessin Augusta von Anhalt adoptieren ließ, heiratete Gabor vor 24 Jahren. Es ist ihre achte Ehe. Vergangenen Monat fiel Gabor aus dem Bett und brach sich die Hüfte. Seitdem ist sie im Krankenhaus. Am Freitag soll sie nach Angaben ihrer Pressesprecherin entlassen werden.

Frederic Prinz von Anhalt ist vor allem wegen bizarrer Medien-Auftritte bekannt: 2005 pinkelte er in der ProSieben-Reality-Show "Die Burg" in das Badewasser von Nacktmodel Kader Loth. Nach dem Tod von Playmate Anna Nicole Smith im Februar 2007 behauptete er, möglicherweise der Vater ihrer fünf Monate alten Tochter zu sein. Eine DNS-Analyse bewies später, dass er es definitiv nicht war.

fro/apn

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