Sinnloses Töten

Prinz Emanuel von und zu Liechtenstein: Illegale Bären-Jagd in den Karpaten?

Prinz Emanuel von und zu Liechtenstein ist unter den Zuschauern der Special Olympics 2017
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Prinz Emanuel von und zu Liechtenstein soll in Rumänien einen Braunbären erlegt haben.

Prinz Emanuel von und zu Liechtenstein soll auf der Jagd in den Karpaten einen Braunbären getötet haben. Die Umweltorganisation Agent Green machte den Fall nun publik.

Covasna – Die rumänische Polizei hat eine Untersuchung eröffnet. Das Opfer: Ein Braunbär, beheimatet in den Wäldern der Karpaten in Rumänien. Es handelt sich allerdings nicht um irgendeinen Bären. Der Bär trug den Namen Arthur, er war beim Abschuss im März 17 Jahre alt und der größte Bär Europas, teilt Gabriel Păun, Gründer der rumänischen Umweltorganisation Agent Green mit. Er kämpft seit Jahren für den Erhalt der Wälder Rumäniens und macht sich gegen die massiven illegalen Rodungen stark. Păun verwies auf Aussagen eines Jagdhüters im Kreis Covasna. Die Bärenjagd ist eigentlich in ganz Rumänien untersagt. Trotzdem sei Prinz Emanuel mit Genehmigung zur Jagd aufgebrochen. (24royal.de berichtet)*

Prinz Emanuel (32) sei jedoch mit einer Sonderbewilligung in den Wäldern unterwegs gewesen. Dem Vernehmen nach sollte er ein Bärenweibchen töten, das angeblich mehrere Bauernhöfe in Ojdula angegriffen habe. Umweltminister Barna Tánczos (44) bestätigte unterdessen in lokalen Medien, dass die Jagd genehmigt war. *24royal.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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