Ex-Fußballtrainer

Peter Neururer spricht über Herzinfarkt

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Peter Neururer ist jetzt Botschafter der Björn Steiger Stiftung gegen den Herztod. Foto: Andreas Gebert

Es geschah vor sieben Jahren auf einem Golfplatz und kam wie aus dem Nichts: ein schwerer Infarkt. Seitdem lebt Peter Neururer sein Leben anders als zuvor.

Bochum (dpa) - Der frühere Bundesliga-Trainer Peter Neururer (63) hat sehr offen über seinen schweren Herzinfarkt vor sieben Jahren gesprochen.

"Meine letzte Erinnerung war die, dass ich einen traumhaften Abschlag am 17. Loch unseres Golfclubs gemacht habe", sagt der neue Botschafter der Björn Steiger Stiftung gegen den Herztod in einem Video. "Dann bin ich zusammengesackt, wie man mir berichtete." Er habe vorher "gar nichts geahnt". Möglicherweise habe Nikotin die Kranzgefäße so weit verengt, dass es zum Zusammenbruch kam.

Aufgewacht sei er auf der Intensivstation. "Ich blicke an mir runter und sehe nur Schläuche." Er habe zu seinem Arzt gesagt: ""Was soll diese Scheiße denn hier?"", so Neururer. Da habe der Arzt zu seiner Frau gesagt: "Antje, mach dir keine Sorgen - der wird wieder.""

Sein Lebenswandel habe sich geändert, so der TV-Fußballexperte sowie Trainer mehrerer Erst- und Zweitligisten. "Ich rege mich nicht mehr über Sachen auf, von denen ich meine, glaube oder auch weiß, dass ich keinen Einfluss darauf nehme und keinen Einfluss darauf habe."

Er habe viel Glück gehabt und werbe daher nun aus Überzeugung für Erste Hilfe. "Von Kindesbeinen auf kann man mit Sachen konfrontiert werden. Von Kindesbeinen auf kann man demzufolge auch Lösungen finden. Je früher man sich bewusst macht, das jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann, um Menschenleben zu retten, desto besser ist es."

Björn Steiger Stiftung

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