Umweltschützer unter sich

Papst Franziskus empfängt Leonardo DiCaprio

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Papst Franziskus empfing Leonardo DiCaprio im Vatikan.

Rom - Ob Papst Franziskus mit Leonardo DiCaprio über dessen Oscar-Chancen geredet hat, als er den Hollywood-Star empfing, ist nicht bekannt. Die beiden eint aber die Leidenschaft für die gleiche Sache.

Der für sein Umweltengagement bekannte Hollywoodstar Leonardo DiCaprio ist am Donnerstag von Papst Franziskus im Vatikan empfangen worden. Der Klimawandel habe vermutlich auch im Mittelpunkt der Privataudienz des 41-Jährigen beim katholischen Kirchenoberhaupt gestanden, berichtete Radio Vatikan. Der Schauspieler, der gerade für seine Rolle im Drama „The Revenant“ als bester Hauptdarsteller für den Oscar nominiert ist, leitet seit 1998 eine nach ihm benannte Umweltstiftung.

Franziskus hatte im vergangenen Juni in einer Enzyklika die „selbstmörderische Umweltzerstörung“ auf der Erde angeprangert und Politik und Wirtschaft zu einem radikalen Wandel aufgerufen. Der Klimawandel sei „eine der wichtigsten aktuellen Herausforderungen an die Menschheit“, so das Kirchenoberhaupt.

DiCaprio verfolgt mit seiner Stiftung ehrgeizige Ziele: So will er helfen, den Regenwald in Sumatra zu retten und setzt sich für den Schutz bedrohter Tierarten wie Nashörner und Tiger ein. In der vergangenen Woche hatte er auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos die Kohle-, Öl- und Gasindustrie für ihre „Gier“ angeprangert, wenige Tage zuvor wies er bei seiner Dankesrede für den Golden Globe eindringlich auf das Schicksal der indigenen Völker in Nordamerika und der ganzen Welt hin.

dpa

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