Wegen Trumps Einreiseverbot

Iranischer Regisseur Farhadi sagt Oscar-Teilnahme offiziell ab

+
Trotz Nominierng seines Films „The Salesman“ wird der iranische Regisseur Asghar Farhadi nicht bei der Verleihung der Oscars 2017 dabei sein.

Los Angeles/Teheran - Folgen von Trumps Einreiseverbot: Der international ausgezeichnete iranische Filmemacher Asghar Farhadi hat seine Teilnahme an der Oscar-Verleihung offiziell abgesagt.

Update vom 25. Februar 2017: Er wird die diesjährige Oscar-Verleihung präsentieren: Wir haben bereits zusammengefasst, was Sie zu Oscar-Moderator Jimmy Kimmel wissen müssen.

Update vom 24. Februar 2017: Viele Filme gehen ins Rennen - aber welche Meisterwerke holen einen oder mehrere Oscars? Wir haben die Favoriten und Prognosen für die Oscars 2017 zusammengefasst.

Update vom 23. Februar 2017: Nur wenige Tage sind es noch bis zur Oscarverleihung 2017. Hier erfahren Sie, wo Sie die Vergabe der Academy Awards live im TV und Live-Stream sehen können. 

In einer Erklärung, die die New York Times am Sonntagabend veröffentlichte, begründet Farhadi seine Entscheidung mit dem von US-Präsident Donald Trump verhängten Einreisebann für Bürger aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern. „Engstirnige Individuen nutzen das Einflößen von Angst häufig dazu, Extremismus und fanatisches Verhalten zu rechtfertigen“, schrieb Farhadi. Sein Film „The Salesman“ ist dieses Jahr in der Kategorie bester ausländischer Film für den Oscar nominiert.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare