"Nicht alles schlucken": Doku zum Psychopharmaka

+
Bedrückende Kulisse: Betroffene sprechen über ihre Erfahrungen mit Psychopharmaka. Foto: credofilm

Berlin (dpa) - Psychopharmaka kommen in Deutschland millionenfach zum Einsatz. Ein Dokumentarfilm zeigt, dass mit den Wirkstoffen auch Risiken und negative Folgen verknüpft sein können.

Die Filmemacher Jana Kalms und Piet Stolz wählen ein reduziertes Format: Patienten, Pfleger, Angehörige und Ärzte werden in einem Stuhlkreis versammelt, erzählen von ihren Erfahrungen. Niemand wird unterbrochen, kein Beitrag diskutiert. Das macht eine große Stärke des berührenden Filmes aus - und seine größte Schwäche. Jegliche Einordnung fehlt, auch eine zumindest kurze Beschreibung von Krankheitsbildern und typischen Psychopharmaka wünscht man sich an mancher Stelle.

Nicht alles schlucken, Deutschland 2015, 86 Min., FSK ab 6, von Piet Stolz und Jana Kalms

Website

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.