Nach Coming-out: Ricky "weinte wie ein Baby" 

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Ricky Martin fiel das öffentliche Bekenntnis zu seiner Homosexualität alles andere als leicht.

New York - Der aus Puerto Rico stammende Latino-Star Ricky Martin fiel das öffentliche Bekenntnis zu seiner Homosexualität alles andere als leicht. Danach flossen die Tränen. 

Als er im März die E-Mail verschickte, in der er bekannte, er sei “stolz darauf, ein glücklicher homosexueller Mann zu sein“, fühlte er sich zuerst wie betäubt und dann sehr erleichtert. “Dann wurde mir klar: Okay, du hast gerade auf 'senden' gedrückt, wow - und ich war ganz alleine. Ich war eine Minute lang in meinem Studio ganz alleine. Dann kam mein Assistent herein, und ich habe angefangen zu weinen wie ein kleines Baby“, bekannte Martin im Interview mit Oprah Winfrey im US-Fernsehen.

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Der Assistent habe ihn in den Arm nehmen müssen. “Er sagte: Lass alles raus. Endlich bist du frei“, so Martin. Der Grund für das Coming-out sei die Geburt seiner inzwischen zweijährigen Zwillingssöhne Valentino und Matteo gewesen, die per Leihmutter zur Welt kamen. “Ich konnte einfach nicht mehr. Es war zu schmerzhaft. Ich hielt meine Kinder im Arm und dachte: Was soll ich ihnen denn beibringen - zu lügen? Als ich meine Kinder im Arm hielt, wusste ich: Es ist Zeit, es der ganzen Welt zu sagen“, so Martin.

dpa 

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