"Mommy": Xavier Dolans kraftvolles Mutter-Sohn-Drama

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Die alleinziehende Mutter Diane (Anne Dorval) kämpft sich mit ihrem verhaltensauffälligen Sohn durchs Leben. Foto: Shayne Laverdiere/ Weltkino Filmverleih GmbH

Berlin (dpa) - Mit "Mommy" legt der junge Kanadier Xavier Dolan (25) erneut ein Mutter-Sohn-Drama vor: Die alleinerziehende Diane und der verhaltensauffällige Teenager Steve trotzen den gesellschaftlichen Widerständen.

Wer bei dieser Konstellation nun jedoch ein düsteres Drama vermutet, liegt falsch. Denn der als "Wunderkind" gefeierte Regisseur zeigt seine beiden Hauptfiguren als lebensbejahende Kämpfer, die sich bedingungslos lieben und durch nichts unterkriegen lassen. "Mommy" ist sicher einer der verspieltesten und kraftvollsten Filme des Jahres - und ein Plädoyer für Individualität und Toleranz.

(Mommy, Kanada, Frankreich 2014, 139 Min., FSK ab 12, von Xavier Dolan, mit Anne Dorval, Antoine Olivier Pilon, Suzanne Clément)

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