Anhaltender Rechtsstreit

Meghan Markle verliert vor Gericht: So viel kostet die Herzogin ihre erste Niederlage - und es kann noch schlimmer kommen

Gegen die britische Zeitung „Mail on Sunday" hat Herzogin Meghan vor Gericht verloren. Sie hatte dem Blatt die Verletzung ihrer Privatsphäre vorgeworfen.

  • Meghan Markle hat eine Niederlage vor Gericht einstecken müssen.
  • Sie klagte gegen die britische Zeitung „Mail on Sunday" wegen Verletzung ihrer Privatsphäre.
  • Die erste Niederlage kostete sie bereits ein kleines Vermögen.

Los Angeles/London - Dass Meghan Markle mit der britischen Boulevard-Presse im Clinch liegt, ist weithin bekannt. Konkret fühlt sich die Herzogin von Sussex in ihrer Privatsphäre verletzt: Aus diesem Grund hat Meghan Markle, die Ehefrau von Prinz Harry, vor Gericht gegen den Zeitungsverlag und Herausgeber der britischen Zeitung „Mail on Sunday“ und „Mail online“, Associated Newspapers Limited, geklagt. Der Streit eskalierte bereits und es kam zu schweren Vorwürfen vor Gericht. Doch nun musste Meghan die erste Niederlage einstecken. Und die kostet sie bereits ein kleines Vermögen.

Meghan Markle: Herzogin klagt vor Gericht - Erste Niederlage kostet sie ein Vermögen

Die 38-Jährige hat sich laut gala.de dazu bereit erklärt, die Rechtskosten in Höhe von mehr als 67.900 Pfund zu bezahlen, nachdem sie die erste Niederlage gegen das Medienunternehmen vor Gericht einstecken musste. Umgerechnet sind das fast 75.000 Euro. Der Auslöser für den Rechtsstreit war ein privater Brief von Meghan an ihren Vater Thomas Markle. Ausschnitte daraus hatte das Blatt „Mail on sunday" im Februar 2019 veröffentlicht. Daraufhin klagte Meghan wegen Urheberrechtsverletzung, Missbrauchs privater Informationen und Verstoßes gegen den Datenschutz.

Meghan behauptete offenbar, dass die Zeitung mit der Veröffentlichung gezielt kränkende Geschichten über die Herzogin in Umlauf bringen wollte. Außerdem soll Herzogin, auf die offenbar viele Briten sauer sind, ihrer Auffassung nach mit Absicht Probleme zwischen der Herzogin von Sussex und ihrem Vater „geschürt“ haben. Diese Teile von Meghans Klage hat das Gericht nun jedoch als „irrelevant" abgewiesen. Wie Rechtsdokumente, die am MIttwoch (29. Juli 2020) veröffentlicht wurden, belegen, habe Meghan zugestimmt, die Kosten für den Prozess vollständig zu übernehmen.

Meghan Markle: Herzogin verliert vor Gericht - Sie muss die Kosten für die Niederlage tragen

Doch der Betrag von beinahe 75.000 Euro könnte nur der Anfang eines hohen Kostenberges sein, der noch auf Meghan zukommen könnte. Laut telegraph.co.uk könnten sich die Gesamtkosten für den anhaltenden Rechtsstreit am Ende sogar auf Millionen belaufen.

Auch sehr ärgerlich für die Herzogin: In seinem Urteil gab der Richter brisante Details über sie bekannt, die ihre Rolle im Boulevard-Eklat komplett anders erscheinen lassen. (jbr)

Momentan ist Prinz William wohl stinksauer auf Bruder Harry. Doch haben sich Harry und Meghan nach dem „Megxit" noch eine Hintertür offen gelassen?

Rubriklistenbild: © Daniel Leal-Olivas/Afp

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