Mega-Panne beim Grand-Prix-Halbfinale

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Kati Wolf aus Ungarn (Dritte von rechts) freut sich über ihr Ticket fürs Finale

Düsseldorf - Beim Grand-Prix-Halbfinale kam es zu einer Mega-Panne: Die Leitungen fielen teilweise aus, die Kommentatoren waren nicht mehr zu hören. Die gute Nachricht: Die zehn Finalisten konnten trotzdem ermittelt werden.

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Begleitet von Tonstörungen ist am Dienstagabend das erste Halbfinale des Eurovision Song Contests (ESC) in Düsseldorf über die Bühne gegangen. Betroffen waren die Kommentierungen bei der Fernsehübertragung in mehreren Ländern, darunter in Deutschland. Die Show in der Arena lief reibungslos ab. 10 der 19 Halbfinalisten schafften den Einzug ins Finale.

Das erste Halbfinale des ESC wurde in Deutschland von ProSieben übertragen. Zeitweise waren die deutschen Kommentatoren Peter Urban und Steven Gätjen nicht mehr zu hören. Danach war die Tonqualität schlecht, da sie per Telefon weitermoderieren mussten. Die Musik war aber weiterhin zu hören.

Störung bei den ISDN-Leitungen

Es habe bei den ISDN-Leitungen von den Kommentatoren-Kabinen ins Telekom-Netz Probleme gegeben, sagte eine NDR-Sprecherin. Bis zum frühen Morgen war die Ursache der Störung nicht bekannt. Auch die genaue Zahl der betroffenen Länder stand zunächst nicht fest.

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Am Ende der Show kündigte Urban das zweite Halbfinale an, das am Donnerstag (12. Mai, 21.00 Uhr) im Ersten zu sehen sein wird. “Hoffentlich dann mit besserem Ton“, so der NDR-Journalist. Seinem Ko-Kommentator dankte er, dass dieser das mitgemacht habe, “trotz aller nervigen Nebenerscheinungen“.

Zehn Länder bekommen Ticket fürs Finale

Im ersten Halbfinale schafften die Teilnehmer aus der Schweiz, Serbien, Litauen, Griechenland und Aserbaidschan den Einzug in die Endrunde. Ebenfalls dabei sind die Kandidaten aus Georgien, Ungarn, Finnland, Russland und Island. Als Moderatoren führten Anke Engelke, Judith Rakers und Stefan Raab durch die zweistündige Show.

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Im Vorverkauf waren rund 16.000 Tickets für das Halbfinale in der Arena verkauft worden, wie der NDR auf dapd-Anfrage mitteilte. Das zum Fernsehstudio umgebaute Fußballstadion hat eine Gesamtkapazität von 36.000 Plätzen. An der Abendkasse sollten weitere Karten verkauft werden.

Am Donnerstag werden dann im zweiten Halbfinale zehn weitere Finalplätze vergeben. Die deutsche Titelverteidigerin Lena Meyer-Landrut und die Künstler aus Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien sind bereits für das Finale gesetzt.

Ina Müller verkündet Punkte aus Deutschland

ARD-Moderatorin Ina Müller wird beim Grand-Prix-Finale die Punkte aus Deutschland für die anderen Teilnehmer verkünden. Die Entertainerin werde das deutsche Votum beim ESC live von der Reeperbahn in Hamburg bekannt geben, teilte der NDR am Dienstagabend mit.

Wie viele Punkte vergeben werden, entscheidet zu 50 Prozent das Fernsehpublikum und zu 50 Prozent eine nationale ESC-Jury. Für Deutschland sind in diesem Jahr neben Jury-Präsidentin Müller Juli-Sängerin Eva Briegel, die Sängerin der Newcomerband Frida Gold, Alina Süggeler, Echo-Produzent Gerd Gebhardt und der Musikchef von Bayern 3, Edi van Beek, dabei.

dapd

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