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Wann ist die Krönung von Charles III.? Das ist bisher bekannt

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Das nächste royale Großereignis nach dem Staatsbegräbnis von Queen Elizabeth II. wird die Krönung von König Charles III. sein. Wann findet sie statt?

Hamm - Für die Menschen in Großbritannien ist nach dem Staatsbegräbnis für Queen Elizabeth II., das auch in Deutschland mehrere Sender übertragen haben, der Alltag zurückgekehrt. Zwar gilt für die Königsfamilie noch eine siebentägige Trauerperiode. Trotz Trauerbeflaggung dürfte jedoch hinter den Palastmauern bereits emsig an Plänen für die Zukunft geschmiedet werden - zu tun gibt es genug. Zum Beispiel die Vorbereitungen für die Krönung des neuen Königs Charles III. und seiner Königsgemahlin Camilla.

Wann ist die Krönung von Charles III.? Was dazu bekannt ist

Wann die Krönung stattfindet, steht offiziell noch nicht fest. Ein Datum gibt es nicht. Der in royalen Dingen stets gut informierte Telegraph rechnet damit, dass die Krönung von König Charles III. im Frühjahr oder Sommer 2023 stattfinden wird. Voraussichtlich werde die Zeremonie in einem sehr viel kleineren Rahmen gehalten als die Krönung seiner Mutter Elizabeth II. im Jahr 1953. So schreibt es das Blatt. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass Charles die Monarchie verschlanken und den Fokus auf wenige Mitglieder an der Spitze der Königsfamilie reduzieren will.

Wer nach dem großen Staatsbegräbnis für Queen Elizabeth II. jetzt auf ein weiteres royales Ereignis hofft, dürfte enttäuscht werden. Die britische Kulturministerin Michelle Donelan dämpfte am Dienstag jedenfalls erst einmal die Hoffnungen darauf. Die Staatstrauer nach dem Tod der Königin sei eben erst beendet worden, sagte sie dem Fernsehsender LBC. „Wir wollen dem Land eine Pause gönnen.“ Anders als an den Schlössern des Königshauses wehten die Fahnen an britischen Regierungsgebäuden im In- und Ausland von Dienstag an nicht mehr auf halbmast.

Datum der Krönung von Charles III. noch nicht klar - aber es wird auch um Geld gehen

Geld dürfte bei den Plänen für die Krönung ebenfalls eine Rolle spielen - zumal bereits die Trauerfeier von Queen Elizabeth II. Kosten in Milliarden-Höhe verursacht hat. Angesichts erheblich gestiegener Energiepreise und einer Inflationsrate im zweistelligen Bereich dürfte der Palast darauf aus sein, die Kosten gering zu halten und kein Feuerwerk an royalem Pomp zu veranstalten, während die Menschen im Land mit einer Krise der Lebenshaltungskosten kämpfen.

Allein die Kosten für den Polizeieinsatz während der elftägigen Trauerfeierlichkeiten in Großbritannien dürften enorm gewesen sein. Wie viel genau das Staatsbegräbnis für Queen Elizabeth II. tatsächlich gekostet hat, konnte Michelle Donelan zunächst nicht sagen. „Ich denke, die britische Öffentlichkeit würde argumentieren, dass das Geld gut angelegt war“, sagte die Ministerin. Sie glaube nicht, „dass irgendjemand behaupten kann, unsere gestorbene Monarchin habe diesen Abschied nicht verdient, angesichts der Pflicht und des selbstlosen Dienstes, dem sie sich mehr als 70 Jahre verschrieben hat.“ (mit dpa)

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