Es geht um Millionensummen

Kampf gegen Wilderer: Prinz William fordert härtere Strafen 

Hanoi - Noch immer verdienen kriminelle Jäger und Banden Millionen am illegalen Handel mit Elfenbein und anderer Beute. Prinz William will dem Wildtierhandel nun endgültig das Handwerk legen. 

Prinz William aus Großbritannien und Vertreter von mehr als 50 Regierungen wollen den Kampf gegen das Geschäft mit Elfenbein und anderer Beute von Wilderern verschärfen. Ab Donnerstag beraten sie in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi, wie kriminellen Jägern und Banden, die mit Wildtierhandel Millionensummen verdienen, das Handwerk gelegt werden kann. Deutschland ist auch vertreten.

Die Teilnehmer, Unterzeichner der Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES), befassen sich mit vier Themen: Wie kann der vor allem in Asien blühende Markt für illegale Tierprodukte trockengelegt werden? Wo müssen Gesetze verschärft werden? Wie kann die Polizei in betroffenen Ländern besser geschult werden und welche alternativen Einkommensmöglichkeiten können für Wilderer geschaffen werden? Das Treffen geht am Freitag mit einer gemeinsamen Erklärung zu Ende.

Vietnam ist einer der Brennpunkte des Wildtierhandels: Dort werden vor allem Elfenbein und Nashörner umgeschlagen, teils für Schmuck, teils als Bestandteile der traditionellen Medizin. Am Samstag hatte die Regierung zwei Tonnen beschlagnahmtes Elfenbein verbrannt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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