Kabarettist Urban Priol beleidigt Polen

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Kabarettist Urban Priol hat mit einem Spruch die Polen beleidigt.

Mainz - Ist er mit seinem Spruch zu weit gegangen?  Der Kabarettist Urban Priol soll nach Medienberichten deutsch-polnische Irritationen ausgelöst haben.

In einer Folge der ZDF-Sendung “Neues aus der Anstalt“ hatte sich Priol über die “Betroffenheitsorgie“ zum Unfalltod von Polens Staatspräsident Lech Kaczynski echauffiert und gesagt: “Ist da eine Heuchelei im Gange: Wie beliebt er war, der in ganz Europa als Nervensäge belächelte Lech Kaczynski. Mit dem wollte doch keine Sau was zu tun haben.“

ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut glättete daraufhin in Mainz in einer Stellungnahme für das polnische Fernsehen die Wogen. Man bedaure, wenn man Gefühle verletzt haben sollte, aber es handele sich nun einmal um Satire. Der Kabarettist habe “die Rituale rund um Trauerfälle anprangern“ wollen. ZDF-Sprecher Alexander Stock bestätigte dies am Samstag.

“Es ist nicht 100 Prozent mein Humor“, sagte Bellut dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" zufolge. “Aber wir mischen uns da nicht ein.“

dpa

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