Jutta Speidel möchte unsympathisch sein

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Jutta Speidel will gerne auch mal eine Unsympathin spielen.

Berlin - Schauspielerin Jutta Speidel sehnt sich danach, fiese Frauenfiguren zu spielen. Sie werde “viel zu selten für abgründige oder unsympathische Charaktere besetzt“, sagte die 56-Jährige der Zeitschrift “freundinDonna“.

 “Immer diesen mütterlich-patenten, gut gelaunten Typ Frau zu geben, langweilt mich zu Tode“, sagte Speidel. Rollen in TV-Serien habe sie aufgegeben, nachdem ihre beiden Töchter aus dem Haus waren. Jetzt habe sie “wieder Flügel“, freute sich die Schauspielerin, “und kann frei entscheiden, was ich machen will“. Von internationalem Erfolg in Hollywood träume sie nach wie vor. “Wenn heute ein großer Regisseur käme und mir eine Rolle anböte, würde ich ihn ja wohl nicht nach Hause schicken.“

Das Älterwerden akzeptiert die Schauspielerin. “Ich habe den Vorteil, dass ich nie als die schönste oder erotischste Frau Deutschlands galt. Meine Rollen habe ich immer aus anderen Gründen bekommen“, sagte Speidel. Fit halte sie sich mit viel Bewegung und Yoga. “Frauen, die behaupten, ihr jugendliches Aussehen käme daher, dass sie fünf Liter Wasser am Tag trinken und neun Stunden schlafen, glaubt heute doch niemand mehr.“

Seit 2003 ist sie mit dem italienischen Schauspieler Bruno Maccallini liiert. Heiraten kommt für sie nicht mehr in Frage. “Ich habe ein bisschen Probleme mit der Ehe“, sagte Speidel dem Blatt. Bei ihrer ersten Hochzeit sei ihr bei dem Satz “Bis dass der Tod euch scheidet“ mulmig geworden. “Ich dachte ständig: Wie soll ich wissen, ob ich so lange mit einem Menschen zusammenbleiben kann?“ Dass sie diesen Eid nicht habe einhalten können, habe ihr sehr zugesetzt, “weil ich ein von Grund auf ehrlicher Mensch bin. Ich habe mir damals geschworen: In so eine Situation will ich nie wieder kommen.“ dapd

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