Mit 250 km/h auf Boden geprallt

"007"-Fallschirmspringer stürzt ab: tot

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Sutton war bei der Eröffnungszeremonie für die Olympischen Sommerspiele in London als Double des James-Bond-Darstellers Daniel Craig spektakulär mit dem Fallschirm aus einem Hubschrauber abgesprungen.

London - Der Fallschirmspringer, der bei den Olympischen Spielen in London 2012 als James Bond verkleidet ins Stadion segelte, ist tot. Er verunglückte mit einem Wingsuit.

Der 42-jährige Mark Sutton sei mit einem sogenannten Wingsuit aus einem Hubschrauber abgesprungen und auf einen Felsvorsprung gestürzt, berichteten die britischen Tageszeitungen "The Sun" und "The Times" am Donnerstag. Dabei habe er sich tödlich verletzt. Der Unfall geschah demnach nahe dem schweizerischen Ort Martigny in der Nähe der französischen Grenze.

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Ein Sprecher der Schweizer Polizei sagte der Nachrichtenagentur AFP, es seien Ermittlungen eingeleitet worden. Sutton sei mit einer Geschwindigkeit von bis zu 250 Stundenkilometern aufgeprallt und auf der Stelle tot gewesen. Der Extremsportler war laut Polizeiangaben mit einem Kollegen aus einer Höhe von 3300 Metern gesprungen. Nachdem er gegen einen Bergkamm gestoßen sei, habe sich sein Fallschirm nicht geöffnet.

Sutton, ein früherer Armeeoffizier, hatte den Berichten zufolge an einer dreitägigen Wingsuit-Veranstaltung teilgenommen. Fans dieser Extremsportart verwenden einen Spezialanzug, der ihre Körperfläche - ähnlich wie bei einem Flughörnchen - vergrößert und den freien Fall abbremst. Am Ende wird dann ein Fallschirm geöffnet, um sicher auf den Boden zurückzukommen.

Sehen Sie hier den spektakulären Auftritt bei den olympischen Spielen auf Video

Sutton war bei der Eröffnungszeremonie für die Olympischen Sommerspiele in London als Double des James-Bond-Darstellers Daniel Craig spektakulär mit dem Fallschirm aus einem Hubschrauber abgesprungen. Gemeinsam mit ihm schwebte ein Kollege als Königin Elizabeth II. verkleidet Richtung Erde.

afp

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