"Ich seh Ich seh": Über Identität und Wahrheit

+
Produzent Ulrich Seidl, Susanne Wuest, Lukas Schwarz, Regisseur Severin Fiala, Elias Schwarz und Regisseurin Veronika Franz. Foto: Ettore Ferrari

Berlin (dpa) - Gewissheiten im Leben gibt es kaum. Umso verstörender, wenn selbst in der Familie nichts sicher und verlässlich ist. Im Psychodrama "Ich seh cih seh" zweifeln die Zwillinge Elias und Lukas an ihrer Mutter, die mit einem Gesichtsverband aus dem Krankenhaus zurückgekommen ist.

Sie sind überzeugt: Hinter den weißen Mullbinden verbirgt sich eine Fremde. Keine Spur mehr von den Zärtlichkeiten früherer Zeiten. Stattdessen Strenge und Kälte. Verzweifelt wollen die Brüder die unheimliche, böse Frau mit der furchterregenden Mullmaske entlarven. Ihre drängendste Frage: "Wo ist unsere Mutter?"

Die Österreicher Veronika Franz und Severin Fiala haben das beklemmende Psychogramm einer Familie ohne Drehbuch inszeniert.

(Ich seh ich seh, Österreich 2014, 99 Min., FSK ab 16, von Veronika Franz und Severin Fiala, mit Susanne Wuest, Lukas und Elias Schwarz)

Ich seh ich seh

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare