„Ich erreiche das Herz der Menschen“

Hinterseer verteidigt seine "heile Welt"

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Hansi Hinterseer bringt sein 28. Album auf den Martk

Kitzbühel - Hansi Hinterseer hat das "heile Welt"-Schema seiner Lieder verteidigt. In einem Interview anlässlich des Verkaufsstarts seines neuen Albums verriet er außerdem sein Erfolgsgeheimnis.

Der Volksmusiksänger Hansi Hinterseer (58) kann sich bei leichter Musik am besten entspannen. „Ich mag keine Musik, die mit dem erhobenen Zeigefinger daherkommt oder die demonstrativ eine schwere Botschaft vor sich herträgt“, sagte der im österreichischen Kitzbühel lebende Hinterseer der Nachrichtenagentur dpa in einem Interview. Darauf achte er auch bei seinen Texten und Melodien. „Probleme haben die Menschen im Alltag doch schon genug. Ich will ihnen Last von den Schultern nehmen, nicht noch zusätzlich drauf laden." Und weiter: "Meine Musik soll dazu beitragen, die Menschen etwas positiver zu stimmen, die Welt vielleicht etwas heiler zu machen. Es gibt kaum einen Menschen auf diesem Planeten, der nicht in einer heilen Welt leben möchte.“

Hinterseer, der nächstes Jahr sein 20-jährigen Bühnenjubiläum feiert, bringt diesen Freitag (31. August) sein neues Album „Im Siebten Himmel“ in den Handel. Es ist bereits das 28. Album seit seinem Start als Profimusiker vor 19 Jahren. Und die Lust am Musizieren geht ihm nicht aus, sagt der 58-Jährige.

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Sein Erfolgsrezept? „Ich mache Musik nicht nach Plan oder Marketingkonzept, sondern aus dem Bauch heraus und mit Gefühl. Ich denke, die Menschen spüren das. Und sie wissen, dass sie sich bei mir zurücklehnen, die Seele baumeln lassen können“, erklärt Hinterseer.

Aus dem Vorwurf, der Volksmusik fehle der Tiefgang macht sich der 58-Jährige nicht viel: „Ich mache Musik nicht für mein Ego, sondern für das Publikum. Und die beste Botschaft nützt nichts, wenn man über die Köpfe oder die Gefühle der Zuhörer hinweg singt. Ich erreiche mit meinen Melodien das Herz vieler Menschen. Das ist das Höchste, was man sich wünschen kann.“

dpa

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