Zwangsvollstreckung

Richterin beantragt Haftbefehl gegen Michael Wendler - Nicht zum Prozess erschienen

Fotomontage: Michael Wendler und Bürgerliches Gesetzbuch im Hintergrund
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Richterin erteilt Haftbefehl gegen Michael Wendler (Fotomontage)

Am 20. Juli sollte der Wendler-Prozess starten. Doch Michael Wendler ist nicht vor Gericht erschienen. Nun droht ihm ein Haftbefehl und eine Abschiebung aus den Vereinigten Staaten.

Dinslaken - Der einstige Schlager*-Star sorgt erneut für Wirbel. Am 20. Juli 2021 soll Michael Wendler* wieder vor Gericht in Deutschland erscheinen. Seit 9 Uhr läuft vor dem Amtsgericht Dinslaken der Prozess wegen Beihilfe zum Vereiteln einer Zwangsvollstreckung in Tateinheit mit Bankrott in zwei Fällen gegen Michael Wendler. Doch wie BILD berichtet, war der Sänger nicht aufzufinden. Extratipp.com* berichtet.

Am Abend vom 19. Juli stellte der „Egal“-Sänger einen Antrag, dass er sich anwaltlich vertreten lassen möchte. Sein Anwalt soll eine Vollmacht erhalten haben. Doch bei der Eröffnung der Verhandlungen am Dienstagmorgen (20. Juli) macht die Richterin bereits deutlich, dass sie auf die Anwesenheit von Michael Wendler bestehen würde. Daraufhin beantragt die Richterin einen Sitzungshaftbefehl gegen den Wendler. Da der Sänger in Florida wohnt, besteht nun also die Möglichkeit, dass er aus Amerika abgeschoben werden kann (Die größten Skandale der Schlagerszene aller Zeiten)*.

Weil der umstrittene Schlagersänger Michael Wendler nicht als Angeklagter in einem Prozess erschienen ist, soll er nun per Haftbefehl zur Verhandlung gebracht werden.

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„Der Angeklagte wurde auf diplomatischem Wege mithilfe der US-Behörden geladen“

Kurz vor Prozess-Beginn erklärt Richter Henning Bierhaus (36) vom Landgericht Duisburg BILD: „Der Angeklagte wurde auf diplomatischem Wege mithilfe der US-Behörden geladen. Im Falle seines Nichterscheinens könnte der von ihm angefochtene Strafbefehl rechtskräftig werden. Dann wäre er vorbestraft.“ Richter Bierhaus weiter: „Es kann unter Umständen auch ohne ihn verhandelt werden, wenn sein Strafverteidiger erscheint. Und es könnte ein Haftbefehl gegen ihn erlassen werden. Bis zu einem Urteil gilt für uns aber die Unschuldsvermutung.“

Im Februar 2020 hatte der Sänger Einspruch gegen einen bestehenden Strafbefehl über sechs Monate auf Bewährung eingelegt. Danach wurde der Prozess dreimal verschoben. Die Gründe dafür waren unterschiedlich. Nun war der Wendler schlichtweg nicht nach Deutschland gekommen, obwohl er sogar mithilfe des US-Amerikanischen Justiz-Ministeriums in den USA vorgeladen worden war.

Wendler-Gläubiger vermuteten, dass Wendler nicht erscheinen wird.

Die Gläubiger des „Egal“-Sängers hatten jedoch bereits die Vermutung, dass Michael Wendler nicht zum Gerichtsprozess erscheinen wird. Auch Ex-Manager Schulte-Siering und Zeuge im Wendler-Prozess, ging davon aus. Hatte Wendler auf eine erneute Verschiebung des Prozesses gehofft? Laut Richter müsse er dafür „verhandlungsunfähig“ sein.

Ein Sitzungshaftbefehl soll Michael Wendler nun vor Gericht bringen

2017 soll Michael Wendler eine befristete Greencard für fünf Jahre bekommen haben. Doch mit einer Vorstrafe kann er keine amerikanische Staatsbürgerschaft erhalten. Somit droht ihm nun eine Abschiebung. Wie lange Michael Wendler seiner Verurteilung entgehen will, bleibt unklar. Fest steht: mit einem beantragten Haftbefehl läuft ihm nun die Zeit davon.

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