"Grenzenloses Talent": So trauern die Stars um Prince

Der Tod des Sängers löste weltweite Bestürzung aus. „Heute haben wir eine kreative Ikone verloren“, hieß es in einer in Washington verbreiteten Mitteilung von US-Präsident Barack Obama, der sich zurzeit in London aufhält, sowie seiner Frau Michelle. „Wenige Künstler haben den Sound und die Richtung der Popmusik so deutlich beeinflusst und so viele Leute mit ihrer Kunst berührt“, schrieb Obama. „Er war ein virtuoser Instrumentalist, ein brillanter Bandleader und ein elektrisierender Bühnenkünstler.“

„Sein Talent war grenzenlos“, würdigte Mick Jagger (72) den verstorbenen Kollegen in einem Facebook-Eintrag. „Er war einer der einzigartigsten und spannendsten Künstler der letzten 30 Jahre.“ 

Sängerin Mariah Carey (47) beschrieb Prince als „Genie, Legende, Inspiration, Freund“. Über seinen Tod werde sie nie hinwegkommen. Auf Instagram postete Carey ein Bild von sich und Prince.

Genius, legend, inspiration, friend. The world will miss you. I'll never get over it.

Ein von Mariah Carey (@mariahcarey) gepostetes Foto am

Madonna (57) schrieb bei Instagram zum Tod von Prince: „Er hat die Welt verändert. Ein wahrer Visionär. Was für ein Verlust. Ich bin am Boden zerstört.“

"Er ist in jedem Song, den ich je geschrieben habe"

Justin Timberlake wollte die schreckliche Nachricht erst gar nicht glauben: "Ich bin wie betäubt. Erschlagen. Das kann nicht wahr sein", schrieb der US-Musiker und Schauspieler auf Twitter, um wenig später auf seinem Instagram ein Bild von dem Verstorbenen zu teilen. Neben dem Foto der Silhouette des 57-Jährigen schrieb Timberlake: "Es war "Raspberry Beret". Ich war vier Jahre alt. Ja, vier. Ich erinnere mich daran, dass ich das Lied sofort liebte. Ich fragte meine Mutter: "Wer singt das?" Klingt komisch, aber so war es.  

Er war mehr als ein Jahrhundertkünstler, er war ein Künstler für die Ewigkeit... Ich stehe noch immer unter Schock, während ich das schreibe, und die Trauer, die ich empfinde, ist überwältigend. Aber davon sollten wir uns lösen und stattdessen diesen Musiker ehren, der unser aller Leben, unsere Art, Dinge zu sehen, unsere Gefühle, unser ganzes Sein verändert hat. Von einem anderen Planeten? Vielleicht. Königlich? Sicher. Unser würdig? Lächerlich.

Man sagt, man solle seine Idole nicht treffen, weil sie einen enttäuschen könnten. Aber die Momente, die ich mit ihm verbrachte und mit ihm über Musik redete, gehören zu meinen tollsten, lustigsten (ja, er war saukomisch) und herausragendsten Begegnungen. 

Er hat viel mehr getan als nur unsere Musik zu inspirieren. Auf eine Weise ist er in jedem Song, den ich je geschrieben habe. 

Ich bin traurig, aber ich werde lächeln, wenn ich an die Sekunden denke, die ich in seiner Gesellschaft verbringen durfte, Wir haben unseren größten lebenden Musiker verloren. Aber seine Musik wird nie sterben. Niemand kann sich mit ihm messen. RIP"

It was Raspberry Beret. I was 4 years old. Yes, 4. I remember that I instantly loved it. "Mommy, who is that singing?" Seems weird but it's true. More than a "once in a lifetime" artist... Just a ONCE IN FOREVER ARTIST. I'm still in shock as I write this and I feel this overwhelming grief. But, we should all turn away from that and HONOR this musician that changed all of our lives, our perspectives, our feeling, our whole being. From another planet? Probably. Royalty, for sure. Us worthy..? Laughable. They say don't meet your idols... That they let you down. But, some of my greatest, funniest (yes, he was hilarious), and most prolific encounters and conversations about music came from the moments that I spent with him. It would be silly to say that he has inspired our music... It's beyond that. He's somewhere within every song I've ever written. I am sad, but I will smile when I think of every second that I had the fortune of being in his company. We have lost our greatest living musician. But his music will never die. Prince, NOTHING COMPARES... #RIPPrince

Ein von Justin Timberlake (@justintimberlake) gepostetes Foto am

Udo Dahmen, Chef der Popakademie Baden-Württemberg, sagte der Zeitung „Mannheimer Morgen“: „Prince war eines der Universalgenies der Popmusik: ein herausragender Komponist, Produzent, Gitarrist und Entertainer.“

Trauer herrschte auch in Minneapolis, der Heimatstadt des Künstlers. Prince habe seine Liebe für die Stadt in vielen Liedern zum Ausdruck gebracht, schrieb Bürgermeisterin Betsy Hodges auf ihrer Webseite. Er war anders als Viele und er half seinen Fans, ihre Andersartigkeit und Individualität auszuleben, pries Hodges den Sänger. Zu Ehren von Prince und seinem Hit „Purple Rain“ wollte die Stadt Brücken in Minneapolis lilafarben anstrahlen.

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