Grammy-Verleihung: Über 30 Kategorien fallen weg  

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Der R&B-Musiker  John Legend räumte bei der letzten Grammy-Verleihung ab

New York - Klar tummeln sich bei den Grammys auch die ganz Großen der Musikbranche, aber bislang war die Preisverleihung auch eine besondere Chance für noch unbekannte Künstler. Das wird jetzt anders:

Bei der Grammy-Verleihung 2012 wird es einige Änderungen geben. So werden zukünftig Männer und Frauen in den Hauptkategorien gegeneinander antreten, wie der Präsident der die Grammys verleihenden Akademie der Musikindustrie, Neil Portnow, am Mittwoch bekannt gab. Auch einige der eher exotischen Kategorien wie “Bestes gesprochenes Album für Kinder“ fallen beim wichtigsten US-amerikanischen Musikpreis ganz weg. Die Anzahl der Kategorien wurde im Zuge der größten Überarbeitung in der 53-jährigen Geschichte des Grammys um mehr als 30 reduziert.

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Die Änderungen würden kein musikalisches Genre vom Wettstreit um die begehrten Grammys ausschließen, allerdings werde die Konkurrenz dadurch größer. “Es verschärft die Spielregeln und die Anforderungen, um einen Grammy zu gewinnen. Gleichzeitig bewahren wir so das große Ansehen, das der Grammy bei den Kreativen dieser Welt genießt“, sagte Portnow.

Die größten Änderungen betreffen die Anzahl der Kategorien, die von 109 auf 78 reduziert wurde. Keine Preise wird es in Zukunft unter anderem in folgenden Kategorien geben: “Beste Darbietung eines Duos oder einer Gruppe - Rap“, “Bestes traditionelles Gospelalbum“, “Bestes Album mit Zydeco- oder Cajunmusik“. Das bedeute aber nicht, dass diese Musikrichtungen in Zukunft keine Preise mehr gewinnen können, sagte Portnow. Sie stünden einfach einer größeren Konkurrenz gegenüber. Auch bei der Geschlechtertrennung gibt es Änderungen: In Zukunft werden Männer und Frauen in den Hauptkategorien gegeneinander antreten. Die Änderungen erschweren es vor allem weniger bekannten Künstlern, einen der begehrten Preis zu gewinnen.

ap

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