First Lady kommt Schauspieler zu Hilfe

Götz George fahndet nach Bundesverdienstkreuz

+
Nochmal Glück gehabt: Daniela Schadt findet Götz Georges Bundesverdienstkreuz.

Berlin - Als Kommissar Schimanski hat Götz George im TV schon viele knifflige Fälle gelöst. Bei der Suche nach seinem Bundesverdienstkreuz benötigte er allerdings die Hilfe von Deutschlands First Lady.

Dem Schauspieler Götz George (76) wäre beinahe ein Teil seines frisch verliehenen Bundesverdienstkreuzes abhandengekommen. Der Schauspieler hatte den Orden am Montag aus den Händen von Bundespräsident Joachim Gauck erhalten. Dabei fiel die Miniatur des Verdienstkreuzes, die sich die Träger ans Revers heften können, nach Angaben des Bundespräsidialamtes zu Boden. Bei der Fahndung kam dem als Kommissar Schimanski legendär gewordenen Schauspieler glücklicherweise Gaucks Lebensgefährtin Daniela Schadt zur Hilfe - sie fand die Miniatur und hob sie auf.

Zur Begründung für die Auszeichnung führte das Bundespräsidialamt Georges Verdienst um Film und Fernsehen in Deutschland an, die der Schauspieler mitgeprägt habe. Zudem habe er sich sozial für die Deutsche Krebshilfe und die Opferschutz-Organisation Weißer Ring engagiert.

Zusammen mit George erhielten 35 weitere Menschen zum Tag der Deutschen Einheit einen Orden - darunter auch Aktive der Demokratiebewegung in der DDR von 1989. „Wenn wenige Mutige die vielen Ängstlichen oder Bequemeren ansprechen und mitreißen, dann kann daraus Gewaltiges entstehen, dann können Mauern fallen. Ich freue mich, dass wir heute einige von diesen Anstiftern zur Freiheit ehren“, sagte Gauck.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare