Am Londoner Highgate-Friedhof

In aller Stille: George Michael wurde beigesetzt

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London - Mehr als drei Monate nach seinem Tod ist George Michael in aller Stille beigesetzt worden. Erst im März wurde sein Körper zur Beisetzung freigegeben.

Der britische Popstar sei bei einer "kleinen privaten Zeremonie" im Kreise seiner Familie und Freunde bestattet worden, teilten die Angehörigen am Mittwoch mit. Zugleich dankten sie den Fans aus aller Welt für ihre zahlreichen "Nachrichten der Liebe und der Unterstützung".

Anfang März hatte die Polizei nach einer Obduktion des an Weihnachten verstorbenen Sängers erklärt, Michael sei eines natürlichen Todes gestorben. Der 53-jährige Sänger sei einem Herzleiden erlegen. Der Untersuchung zufolge litt Michael an einer dilatativen Kardiomyopathie, also an einer krankhaften Erweiterung des Herzmuskels. Außerdem seien bei der Autopsie seiner Leiche eine entzündliche Erkrankung des Herzmuskels und eine Fettleber festgestellt worden.

Eine dilatative Kardiomyopathie beeinträchtigt die Fähigkeit des Herzens, Blut durch den Körper zu pumpen. Das Leiden kann auch durch Drogenmissbrauch verursacht werden.

Michael war 1963 als Georgios Kyriacos Panayiotou als Sohn eines griechischen Zyprers und einer Engländerin zur Welt gekommen. 1981 gründete er mit seinem Schulfreund Andrew Ridgeley die Band Wham!, die internationale Erfolge mit "Last Christmas", "Wake Me Up Before You Go-Go" und "Careless Whisper" feierte. 1987 startete er eine Solokarriere und landete Hits wie "Faith". Im Laufe seiner Karriere verkaufte der Sänger mehr als hundert Millionen Platten.

Trauer um George Michael: Bilder aus seinem Leben

afp

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