"Folge meiner Stimme": Mit Laien besetztes türkisches Drama

Berlin (dpa) - Ein abgelegenes kurdisches Bergdorf im Osten der Türkei – hier lebt Jiyan, ein kleines Mädchen, zusammen mit der Großmutter Berfe. Das einzige männliche Mitglied des Haushalts, Jiyans Vater und Berfes Sohn, wird eines Tages von türkischen Soldaten verhaftet.

In jedem Haus des Dorfes sollen sich, so das türkische Militär, Schusswaffen befinden. Erst wenn eine jede Familie die angeblichen Waffen aushändigt, sollen die festgenommen Männer freikommen. Jiyan begibt sich daraufhin mit ihrer Großmutter auf die Suche nach einer Waffe. Was den beiden nun bevorsteht, ist ein beschwerlicher Marsch. Seine Welturaufführung feierte der Film des Regisseurs Hüseyin Karabey 2014 bei den Filmfestspielen von Berlin.

(Folge meiner Stimme, Türkei/Frankreich/Deutschland 2014, 105 Min., FSK ab 0, von Hüseyin Karabey, mit Feride Gezer, Selim Bulut, Melek Ülger)

Folge meiner Stimme

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.