Aus Desinteresse?

First Lady Michelle Obama verrät: Bin in der Wahlnacht ins Bett

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„First Lady“ Michelle Obama und ihr Ehemann Barack Obama.

Washington - Während Millionen von US-Bürgern am Wahlabend des 8. November der Entscheidung über den neuen Präsidenten entgegenfieberten, lag First Lady Michelle Obama schlafend im Bett.

Das erzählte sie jetzt in einem Interview des Promi-Magazins People. Sie möge es nicht, politische Debatten zu verfolgen, und habe es noch nie gemocht, begründete sie. Dies gelte auch für die Ansprachen ihres Mannes.

Michelle Obama hatte sich im Wahlkampf für die unterlegene Kandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, ins Zeug gelegt und mehrere vielbeachtete Reden gehalten. Darin attackierte sie unter anderem die Einstellung des späteren Wahlsiegers Donald Trump zu Frauen.

Sie stehe weiterhin zu allem, was sie im Wahlkampf gesagt habe, sagte Michelle Obama in dem gemeinsam mit ihrem Mann geführten Interview. Nachdem sie im Wahlkampf alles getan habe, was sie habe tun können, sei das Ausruhen dann einfach gewesen. Die Entscheidung über den Präsidenten habe "in den Händen des amerikanischen Volkes gelegen".

Michelle Obama führte Gespräch mit Donald Trumps Frau Melania

Ebenso wie ihr Mann sei sie nun bereit, dem gewählten Präsidenten bei seinem Einstieg in sein Amt zu helfen. "Dies ist unsere Demokratie, und dies ist, wie sie funktioniert", sagte die First Lady. Sie und ihr Mann wollten dazu beitragen, dass die neue Regierung "so erfolgreich wie möglich" sei. Dies sei "das Beste für unser Land".

Der designierte US-Präsident Donald Trump und der aktuelle US-Präsident Barack Obama im Weißen Haus.

Die Obamas hatten Trump und seine Frau kurz nach der Wahl im Weißen Haus empfangen. Dabei führte Michelle Obama hinter verschlossenen Türen ein längeres Gespräch mit der künftigen First Lady Melania Trump.

In dem Interview sprachen die Obamas auch über ihre beiden Töchter, die 18-jährige Malia und die 15-jährige Sasha. Den beiden Mädchen falle es nicht leicht, das Weiße Haus nach acht Jahren zu verlassen, erzählte der scheidende Präsident. Sentimentale Gefühle seien im Spiel, da sie an diesem Ort "so viele unglaubliche Erlebnisse gehabt" hätten. Und der Stab des Weißen Hauses sei "Teil der Familie".

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Die Obamas werden künftig in einem Mietshaus in Washington wohnen. Sie wollen dort zumindest so lange bleiben, bis Sasha mit der Schule fertig ist. Malia hat die Schule abgeschlossen, und wird nach einer einjährigen Pause im kommenden Herbst mit dem Studium an der Elite-Universität Harvard beginnen.

Beide Töchter seien bereit, das "Nest" ihrer Eltern zu verlassen, sagte Barack Obama. "Wir denken nicht, dass sie so weit sind, aber sie denken mit Sicherheit, dass sie so weit sind." Er bezeichnete Malia als eine "erwachsene Frau". Michelle Obama sieht das etwas anders. "Sie ist noch ein Baby", sagte sie über die 18-Jährige.

dpa

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