Österreicher sind draußen

ESC-Halbfinale: Durchmarsch der Favoriten

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Ging es um den Shrek-Effekt oder war das Kleid einfach nur zu eng? Die Ukrainerin Slata Ognewitsch („Gravity“) ließ sich von einem 2,40 großen Mann auf die Bühne tragen.

Malmö - Beim ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest (ESC) in Malmö haben sich die Favoriten ohne Ausnahme durchgesetzt. Rappende Raumfahrer und andere Paradiesvögel hatten keine Chance.

Für das Finale in der südschwedischen Stadt am Samstag qualifizierte sich am Dienstagabend vor 11.000 Zuschauern auch die Dänin Emmelie de Forest. Der 20-Jährigen werden von Buchmachern, Experten und auch vielen Fans einhellig die besten Chancen aller 39 Teilnehmer mit „Only Teardrops“ eingeräumt.

Einen der 10 Finalplätze erreichten von den 16 Startern beim ersten Halbfinale auch die ebenfalls hoch gehandelten Beiträge der russischen Sängerin Dina Garipowa („What If“) und der Ukrainerin Slata Ognewitsch. Die "Gravity"-Sängerin ließ sich von einem 2,40 großen Mann auf die Bühne tragen, der auch vom Kostüm her stark an Shrek erinnerte. Grund für diese Aktion, die nichts mit dem Lied zu tun hatte, war wohl das hautenge Kleid der Sängerin, in dem sie von sich aus keinen Schritt hätte tun können. Weiter sind zudem die Beiträge aus Moldawien, Litauen, Irland, Estland, Weißrussland, Belgien und die Niederlande

Die rappenden Raumfahrter "Who See" aus Montenegro kamen nicht ins ESC-Finale 

Ausscheiden mussten nach der kombinierten Jury- und Zuschauerabstimmung die schnauzbärtigen Hiphopper Who See aus Montenegro nach dem mit Abstand schrillsten Auftritt des Abends in Astronautenanzügen. Zu den Verlierern gehörte auch die österreichische Vertreterin Natalia Kelly sowie die Beiträge aus Kroatien, Slowenien. Auch das knallbunte Mädchentrio Moje 3 aus Serbien kam nicht ins Finale.

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Am Donnerstag steht das zweite Halbfinale auf dem Programm. Die deutschen Vertreter, Cascada mit Sängerin Natalie Horler, sind automatisch für das Finale gesetzt. Ebenso die Beiträge aus Spanien, Italien, Großbritannien und Frankreich, weil diese fünf Länder die höchsten finanziellen Beiträge zum ESC beisteuern. Hinzu kommt Schweden als Gastgeberland.

dpa

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