Erykah Badu: Strafe für Nackt-Video

+
Erykah Badu drehte ohne Genehmigung

Dallas - Die US-Soul-Sängerin Erykah Badu muss für ihren Strip auf offener Straße eine Strafe zahlen. Sie hatte das Nackt-Video an der Stelle gedreht, wo J.F. Kennedy erschossen wurde.

Lesen Sie dazu auch:

Erykah Badu zieht sich auf offener Straße aus

US-Soul-Sängerin Erykah Badu ist wegen eines an der Stätte des Attentats auf Präsident John F. Kennedy gedrehten Striptease-Videos des ungebührlichen Benehmens beschuldigt worden. Die aus Dallas stammende Sängerin hat das Video zu ihrem Lied “Window Seat“ am 13. März auf dem Dealey Plaza der texanischen Stadt aufgenommen. Sie geht dabei über den Platz, zieht sich aus und gibt vor, an der markierten Stelle, an der Kennedy 1963 tödlich getroffen wurde, von einem Kopfschuss getroffen zu werden.

Polizeisprecher Warren Mitchell sagte am Freitag, der Vorwurf des ungebührlichen Benehmens sei eine Ordnungswidrigkeit, die mit bis zu 500 Dollar geahndet werden könne. Der Vorwurf basiere auf der eidesstattlichen Erklärung einer 32-jährigen Zeugin, die am Donnerstag abgegeben worden sei. “Nach langer Diskussion sind wir der Überzeugung, dass der Vorwurf ihr Verhalten trifft“, erklärte Warren. “Sie hat sich auf einem öffentlichen Platz ohne Rücksicht auf andere und kleine Kinder in der Nähe ausgezogen.“

Mitchell sagte, Badu könne gegen den Vorwurf Einspruch einlegen oder die Geldstrafe bezahlen. Eine Sprecherin Badus, Carla Sims, wollte sich dazu am Freitag nicht dazu äußern. Die 39-jährige Sängerin wurde 1997 mit ihrem Debütalbum “Baduizm“ bekannt. “Window Seat“ ist auf ihrem aktuellen Album “New Americah Part Two“.

DAPD

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare