"Film-König" Colin Firth: kein Monarchie-Fan

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Der britische Schauspieler Colin Firth.

London - Der für seine Rolle als König Georg VI. im Oscar- Anwärter “The King's Speech“ gefeierte Colin Firth ist privat kein Freund der Monarchie.

Er habe grundsätzlich “ein Problem“ mit nicht vom Volk gewählten Autoritäten, sagte Oscar-Kandidat Firth in einem Interview mit dem US-Sender CNN. Auf die Frage, ob er die königliche Familie gut finde, seufzte Firth tief und sagte: “Ich glaube, sie sind ganz nett.“ Die biologische Landarbeit von Prinz Charles, den er vor kurzem getroffen habe, sei “bewundernswert“. Aber er fügte hinzu: “Ich mag wirklich das Wählen. Ja, nicht gewählte Institutionen sind ein Problem für mich.“

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Die Royals hätten sich aber als gut für die Schauspielerei herausgestellt, sagte Firth, der kürzlich seinen eigenen Stern auf dem "Walk of Fame" bekam und für seine umjubelte Rolle als stotternder George VI. bereits einen Golden Globe gewonnen hat. Shakespeare etwa wäre ohne Königinnen und Könige kaum denkbar.

dpa

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