Doch der Ärger geht weiter

Klatschmagazin rückt Kates Skandalfotos raus

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Hat die Bilder nun in der Hand: Herzogin Kate.

London - Das Klatschblatt „Closer“ rückt die Oben-Ohne-Fotos der britische Herzogin Kate heraus. Dazu hatten Richter die Redaktion verdonnert. Doch das royale Ärgernis setzt sich in Dänemark fort.

Das französische Klatschmagazin „Closer“ hat die umstrittenen Oben-ohne-Bilder der britischen Herzogin Kate herausgegeben. Die digitalen Fotodateien seien am Mittwoch an Prinz William und seine Frau übermittelt worden, meldete die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf ungenannte Quellen. Unterdessen war das Paar am Mittwoch auf dem Rückweg von seiner Asien-Pazifik-Reise in die Heimat.

Ein Gericht in Nanterre bei Paris hatte am Dienstag die Verwendung und Verbreitung der Fotos untersagt und das Magazin zur Herausgabe verurteilt. Gleichzeitig drohte die Justiz für jeden Tag Verzögerung eine Strafe von 10 000 Euro an. Der Ärger ist für den Enkel von Queen Elizabeth und seine Frau damit jedoch nicht ausgestanden. Währenddessen fahndet die Polizei mit Hochdruck nach dem Fotografen.

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Die Bilder, die Kate (30) beim Sonnen ohne Top im Urlaub mit William in der Provence zeigen, kursieren weiter im Internet und sind inzwischen in Irland und Italien nachgedruckt worden. Am Mittwoch kündigte zudem das dänische Wochenblatt „Se og Hør“ eine Sonderbeilage mit den umstrittenen Fotos an.

„Unsere Leser lieben es, dem Leben berühmter Menschen und dem der Royals auch mit enthüllenden Geschichten zu folgen“, teilte das Promi-Blatt mit. „Se og Hør“ will die Paparazzi-Fotos von einem Südfrankreich-Urlaub Kates mit Ehemann Prinz William in einer 16-seitigen Sonderbeilage abdrucken. Die Online-Ausgabe des Blattes werde sie nicht zeigen, hieß es.

Der dänische Medienjurist Oluf Jørgensen sagte der Nachrichtenagentur Ritzau, dass die Veröffentlichung in „Se og Hør“ nach seiner Überzeugung „ohne Zweifel rechtswidrig“ sei. Es bedürfe aber eines Einschreitens der Betroffenen selbst, also vom Londoner Königshaus, um die Veröffentlichung zu verhindern.

Chefredakteur Kim Henningsen meinte zur Veröffentlichung der Fotos gegen den erklärten Willen des britischen Hofes und gegen das gerichtliche Publikationsverbot in Frankreich: „Es liegt in unserer DNA, dass wir unterhalten und die Neugier unserer Leser befriedigen wollen.“ Deshalb sei es „immer relevant, wenn eine Herzogin und künftige Königin von England freiwillig ihren Busen in der Nähe einer öffentlichen Straße zeigt“.

dpa

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