Bettina Wulff unterstützt Müttergenesungswerk

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Bettina Wulff hat die Schirmherrschaft für das Müttergenesungswerk übernommen.

Bad Harzburg - Bettina Wulff will sich künftig für überlastete und erkrankte Mütter in Deutschland einsetzen. Sie hat deshalb die Schirmherrschaft des Müttergenesungswerkes (MGW) angetreten.

Die Ehefrau von Bundespräsident Christian Wulff übernahm die Funktion während einer Feierstunde in Bad Harzburg von Eva-Luise Köhler, der Ehefrau des früheren Bundespräsidenten Horst Köhler. Sie werde jetzt so schnell wie möglich verschiedene Einrichtungen des Müttergenesungswerkes besuchen, um sich einen Überblick über die Arbeit der Organisation zu verschaffen, sagte Wulff der Nachrichtenagentur dpa. Sie betrachte den Einsatz des MGW für Mütter und deren Kinder als gesellschaftlich sehr bedeutsam. Sie freue sich auf die neue Aufgabe und werde mit viel Engagement an die Arbeit gehen. Wenn sie eine Schirmherrschaft übernehme, dann “nur mit ganzem Herzen“.

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Gegründet wurde das MGW 1950 von der Ehefrau des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss, Elly Heuss-Knapp. Zweck der Stiftung ist es, Vorsorge- und Rehabilitationskuren für Mütter zu ermöglichen und durch die Vernetzung der Wohlfahrtsverbände unter dem Dach des MGW die Arbeit für Mütter zu stärken. Seit der Gründung sei es eine lebendige Tradition, dass die Gattin des jeweiligen Bundespräsidenten die Schirmherrschaft übernehme, sagte die MGW-Kuratoriumsvorsitzende Marlene Rupprecht.

Das Thema “Mütter“ ist in den Augen der neuen Schirmherrin “aktueller und akuter denn je“. Mütter seien vielfach so belastet, dass sie dringend Gelegenheiten zum Innehalten benötigten, sagte Bettina Wulff. “Mütter müssen immer funktionieren. Da ist es normal, dass sie auch Pausen brauchen.“ Mit Unterstützung des MGM haben zuletzt pro Jahr knapp 50.000 Mütter und fast 70.000 Kinder an Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen teilgenommen. Das Müttergenesungswerk stellt dafür mehr als 80 anerkannte Einrichtungen bereit.

dpa

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