Zehn Verdächtige in Gewahrsam

Berichte: Erste Verfahren nach Überfall auf Kim Kardashian

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Kim Kardashian soll in Paris Opfer eines Raubüberfalls gewesen sein. 

Paris - Die Vorwürfe gegen mehrere Verdächtige im Fall Kardashian werden konkreter. Die Justiz eröffnet laut Medienberichten erste Verfahren.

Nach dem Raubüberfall auf den US-Star Kim Kardashian (36) hat die Justiz gegen drei verdächtige Männer Ermittlungsverfahren eingeleitet. Unter ihnen sei ein 63-Jähriger, der am Überfall in einer Pariser Luxusresidenz im vergangenen Oktober beteiligt gewesen sein soll. Das berichteten die französische Nachrichtenagentur AFP und andere Medien am Donnerstag mit Verweis auf Staatsanwaltschaft. Eine offizielle Bestätigung war zunächst nicht zu erhalten.

Einem 64-jährigen Mann werde unter anderem Hehlerei vorgeworfen - er soll beim Verkauf des teuren Schmucks des Medienstars geholfen haben. Die mutmaßlichen Täter hatten die Ehefrau von Rapper Kanye West mit einer Waffe bedroht, gefesselt und Schmuck im Wert von rund neun Millionen Euro erbeutet. Der dritte Verdächtige im Alter von 44 Jahren soll die Täter über Kardashians Zeitplanung informiert haben.

Zuvor hatten Justizkreise bestätigt, dass die Polizei vier weitere Festgenommene aus dem Gewahrsam entließ. Von anfangs 17 Festgenommenen seien nun noch neun Männer und eine Frau weiter in Polizeigewahrsam. Unter ihnen ist auch der Bruder eines Fahrers, der bei einem VIP-Transportunternehmen arbeitet, das laut französischen Medien von Kardashians Familie genutzt worden sein soll. Der Chauffeur selbst war Anfang der Woche ebenfalls festgenommen, inzwischen aber wieder freigelassen worden.

Die 17 Personen waren französischen Ermittlern Anfang der Woche im Großraum Paris und in Südfrankreich ins Netz gegangen.

dpa

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