Stiftung Warentest

Bei Lippenpflegestiften auf schädliche Inhaltsstoffe achten

Lippenpflegestifte sind häufig mit kritischen Stoffen belastet. Foto: Stiftung Warentest/dpa

Umstritten waren Lippenpflegestifte schon vor der aktuellen Untersuchung der Stiftung Warentest. Die Kritik: erdölbasierte Inhaltsstoffe. Doch auch die aktuellen Ergebnisse sollten Verbraucher aufhorchen lassen.

Berlin (dpa/tmn) - Wer regelmäßig Lippenpflegestifte benutzt, schluckt im Schnitt vier ganze Stifte pro Jahr. Deswegen sollte man darauf achten, welche Inhaltsstoffe in den Produkten stecken.

Die Stiftung Warentest hat 35 Lippenpflegeprodukte untersucht. In 19 von ihnen fanden die Tester erdölbasierte Inhaltsstoffe - sogenannte Mosh (Mineral oil saturated hydrocarbons) und Moah (Mineral oil aromatic hydrocarbons). Das berichtet die Stiftung in ihrer Zeitschrift "test" (Ausgabe 3/2017).

Unter den belasteten Pflegestiften waren auch Produkte bekannter Marken. Die Tester empfehlen, statt solcher Produkter besser Naturkosmetik zu benutzen. Sie darf nämlich keine erdölbasierten Inhaltsstoffe enthalten. Schadstofffrei waren im Test auch Produkte von Cien (Lidl), Balea (dm) oder Bepanthol.

Stiftung Warentest hatte zuletzt im Sommer 2015 Schadstoffe in Lippenpflege gefunden. Labello, Blistex und Carmex hätten seitdem den Moah-Gehalt reduziert, Lidl habe komplett von Mineralöl auf pflanzliche Fette umgestellt.

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