Rätselraten um den US-Star

Staatsanwalt: Lohan ist in der Entzugsklinik

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Lindsay Lohan

Los Angeles - Die Schauspielerin Lindsay Lohan gibt Beobachtern und Justiz neue Rätsel auf: Hat sie sich wirklich in eine Entzugsklinik begeben und wenn ja, für wie lange?

Das Rätselraten um den Aufenthaltsort von Lindsay Lohan hat offenbar ein Ende: Die US-Schauspielerin habe sich in eine Entzugsklinik begeben, bestätigte Staatsanwalt Terry White am Freitag.

Wo genau sich Lohan aufhält, wollte er indes nicht sagen. Allerdings erklärte eine Person aus ihrem Umfeld, Lohan sei in der Betty-Ford-Klinik im kalifornischen Rancho Mirage untergebracht - entsprechend ihrer Bewährungsauflagen nach einer Strafe wegen rücksichtslosen Fahrens.

Zudem habe sie erneut ihren langjährigen Anwalt Shawn Holley angeheuert, um sie vor Gericht zu verteidigen. Staatsanwalt White erklärte, er stehe im Fall Lohan mit Holley in Kontakt. Wenige Stunden zuvor kursierten Berichte, wonach Lohan nur kurz in der von ihr ursprünglich gewählten Einrichtung, Morningside Recovery, gewesen sei und sich nicht zur Behandlung habe einweisen lassen. Hintergrund könnte ein Rechtsstreit darüber sein, dass Morningside möglicherweise die vom Gericht gestellten Anforderungen nicht erfüllt und Lohan mit ihrem Aufenthalt dort sogar ihre Bewährungsauflagen verletzt haben könnte.

Lohan war nach einem Verkehrsunfall im vergangenen Juni wegen rücksichtslosen Fahrens und Falschaussagen bei Behörden verurteilt worden, 90 Tage in einer geschlossenen Entzugsklinik zu bleiben.

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Lohan ist für ihren Ärger mit der Justiz bekannt. 2011 war sie wegen Diebstahls einer Halskette zu 180 Tage Haft verurteilt worden. Die Haft kann sie vermeiden, wenn sie unter anderem Gemeinschaftsarbeit leistet und sich eineinhalb Jahre einer Therapie unterzieht. Im März wurde Lohan dann wieder wegen zu schnellen Fahrens verurteilt.

ap

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