Rede am Frauentag

Anne Hathaway macht sich für Elternrechte stark

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Hathaway ist Goodwill-Botschafterin der Frauenorganisation UN Women. Foto: Will Oliver

Vor einem Jahr bekam die Schauspielerin ihren kleinen Sohn. Eine ganz schöne Umstellung war das, bekannte die Hollywood-Mutter. Sie konnte sie sich eine Auszeit finanziell leisten - viele Eltern weltweit können das nicht. Das sollte sich ändern, fordert sie.

New York (dpa) - Die Oscarpreisträgerin Anne Hathaway (34, "Les Misérables") hat Staaten und Unternehmen aufgerufen, eine bezahlte Elternzeit anzubieten.

"Lasst uns mit gutem Beispiel vorangehen und eine Welt schaffen, in der Frauen und Männer nicht wirtschaftlich dafür bestraft werden, Eltern sein zu wollen", sagte sie am Mittwoch in einer Rede im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York am Internationalen Frauentag.

In den USA bekommen Mütter zwölf Wochen frei - aber unbezahlt. "Irgendwie wurde von uns und allen amerikanischen Eltern erwartet, dass sie in weniger als drei Monaten ohne Einkommen wieder im Normalzustand angekommen sind", bemängelte die 34-Jährige, die im vergangenen Jahr zum ersten Mal ein Kind bekommen hat.

Die US-Schauspielerin setzte sich in ihrer Rede dafür ein, nicht nur den Müttern, sondern auch den Vätern eine Elternzeit zu bieten: "Wir müssen die Rolle der Väter als Bezugsperson neu definieren und vom Stigma befreien."

Hathaway ist seit Juni 2016 Goodwill-Botschafterin der Frauenorganisation UN Women.

Hathaway-Interview im Time Mgazine

Hathaways Rede

Hathaways Post auf Instagram

Pressemitteilung der UN zum Weltfrauentag

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