Aus der Landesliga

Zwangsabstieg für die Volleyballer des Werner SC

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Die Werner Volleyballer sind zwangsweise aus der Landesliga abgestiegen.

Werne - Die Volleyball-Männer des Werner SC sind in der kommenden Saison nicht mehr in der Landesliga vertreten. „Wir sind mit einem Zwangsabstieg belegt worden“, bestätigt Geschäftsführer Hardy Ackers.

 So wird das Team von Bronek Bakiewicz in der Spielzeit 18/19 wieder auf Bezirksebene antreten müssen – nach nur einem Jahr in der höheren Liga. „Das ist schade“, sagt Hardy Ackers und beschreibt den Hintergrund: „Wir haben in der vergangenen Saison die Schiedsgerichte nicht so besetzen können wie es die Regeln vorsehen.“ 

Der westdeutsche Verband sanktioniere dies inzwischen sehr hart, um mehr Qualität in sein Schiedsrichterwesen zu bekommen. „Wir wussten ja über Jahre nicht, ob wir überhaupt Mannschaften stellen. Deswegen haben wir auch nicht in Schiedsrichter investiert. Das ist uns jetzt auf die Füße gefallen – und das ärgert uns ungemein“, sagt Trainer Bronek Bakiewicz. Gefordert werden dazu auch entsprechende Qualifikationen und Lehrgänge, die in einer relativ kleinen Abteilung wie im Werner SC nicht immer optimal zu besetzen sind.

 „Es ist auch eine sehr langwierige Ausbildung“, sagt Hardy Ackers, und: „Wir arbeiten hier bei uns mit vielen jungen Leuten, da ist es nicht durchgängig möglich, genügend Schiedsrichter zur Verfügung zu stellen.“ Ackers sieht den WSC aber auf dem Weg nach vorne, denn: „Wir schulen im Moment wieder nach.“ Nun spielen in der nächsten Saison zwei WSC-Teams in der untersten Spielklasse – der Bezirksliga. Der Nachteil dabei ist zudem, dass Spieler nun nicht zwischen den Team getauscht werden können, so Bakiewicz. 

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