Zuversichtlicher Neustart für SV Stockum, FC TuRa empfängt TSC Hamm

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Ali Karaman ist einer der Verbliebenen aus der Hinrunde im Kader des SV Stockum.  

Werne – Mit den ersten Nachholspielen starten die heimischen Fußballer in die zweite Saisonhälfte. Dabei muss der runderneuerte SV Stockum für sein Heimspiel in den Lindert ausweichen und der FC TuRa will ein unliebsames Kapitel abschließen.

Kreisliga A1 (Unna/Hamm): SV Stockum – RW Unna II. Neuer Trainer, neun Abgänge, kein Testspiel im Winter absolviert – die Winterpause beim SV Stockum war turbulent. Nun geht der Blick beim neuen Trainer Zakaria Slimani, der Ralf Gondolf abgelöst hat, nach vorne. 

„Drei Punkte wären enorm wichtig. Dann können wir die anderen Aufgaben beruhigter angehen“, sagt Slimani. Der Trainer steht vor einem stressigen Wochenende, denn er betreut am Sonntag zuvor auch ab 13 Uhr die Reserve bei ihren Auswärtsspiel gegen SVE Heessen III in der Kreisliga C1 (Unna/Hamm). 

Dabei gab es immerhin Ende Januar ein halbes Testspiel, dass eine gemischte Mannschaft mit 2:1 gegen Walstedde II gewann. Trotz der schwieringen Bedigungen durch Platzsperren sieht Slimani sein neu zusammen gestelltes Team gewappnet: „Im Großen und Ganzen war das den Umständen entsprechen in Ordnung. Wir haben einige ganz gute Einheiten gemacht, auch in der Soccerhalle.“ 

Dass auch RW Unna II einen großen Aderlass in der Winterpause mit sieben Abgängen zu verkraften hatte, hat Slimani zwar zur Kenntnis genommen, interessiert ihn aber nicht weiter. „Wir schauen auf uns.“ Er ist froh, dass sein Team in den Lindert ausweichen kann. „Wir sind spielstark und da kommt uns der Untergrund gelegen“, ist er sich sicher. 

15 Spieler hat er in seinem Aufgebot. Dabei wird Reservekeeper Christopher Prätsch eine Chance erhalten. Aus beruflichen Gründne fehlen Verteidiger Andreas Gaida und auch der aus der Reserve hochgezogene Angreifer Mert Tabkcay.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Sportzentrum Lindert 

TuRa Bergkamen – TSC Hamm. „Wir wollen dieses leidige Thema endlich vom Tisch haben“, sagt TuRa-Trainer Alex Berger vor der Neuaunsetzung der Partie gegen den TSC Hamm. Die Partie hat eine lange Vorgeschichte inklusive Spielabbruch. 

Weil das Kreissportgericht unter Leitung von Eberhard Petry die Notwendigkeit eines Spielabbruchs als nicht gegeben sah, wird die am 28. Oktober vergangenen Jahres in der Nachspielzeit abgebrochene Partie zwischen TuRa Bergkamen und dem TSC Hamm nun nachgeholt. „Wir waren der Meinung, dass es nicht erforderlich war, das Spiel abzubrechen, haben aber vollstes Verständnis für die Entscheidung des Schiedsrichters, sie ging uns jedoch zu weit“, begründete Petry das Urteil. 

Als der Unparteiische in der 96. Minute beim Stand von 1:1 einen Elfmeter für TuRa gepfiffen hatte, gab es Rudelbildungen, Beleidigungen auf dem Platz und aufgebrachte Zuschauer – gespielt wurde danach nicht mehr. Vom Vorwurf des Herbeiführens eines Abbruchs sprach das Sportgericht beide Vereine frei. 

Für Ärger sorgten bei TuRa die Sperren für Nils Rösener, Elyesa Dumanli und Hasan Kopar, der Verein sah sich durch das Urteil als Mitverursacher des Abbruchs. Die Partie sollte dann am 17. Dezember nachgeholt werden – das war aber wegen einer geschlossenen Schneedecke auf dem Kunstrasen nicht möglich. „Ich hoffe, dass das Spiel nun über die Bühne gehen wird und nichts dazwischen kommt“, sagt Alex Berger. 

Die Vorbereitung bewertet er als „nicht gut“, relativiert das aber. „Wir hatten acht Trainingseinheiten und zwei Testspiele. Damit sind wir wahrscheinlich besser durchgerutscht als viele andere.“ Dabei gab es im Januar einen 6:0-Erfolg gegen den SuS Lünern und ein 3:1 gegen den FC Overberge. 

Personell sieht es gut aus. Winter-Neuzugang Dominik Lalla vom Ortsrivalen VfK Weddinghofen ist noch keine Option und Dominik Kozlik hat sich unter der Woche beim Training verletzt. „Alle anderen stehen zur Verfügung. Und wir wollen unbedingt das Heimspiel gewinnen“, sagt Berger, dessen Team als Fünftplatzierter allerdings bereits 16 Zähler Rückstand auf Spitzenreiter SVE Heessen aufweist. 

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Nordbergstadion

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