WSC-Spieler Mondrian Runde reicht im Derby gegen seinen Ex-Verein auch ein "schmutziges 1:0"

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Mondrian Runde (rechts) freut sich auf das Derby gegen seinen Ex-Verein.

Herbern - Am Sonntag, 15.15 Uhr (Siepenweg), steigt in der Fußball-Landesliga das ewig junge Derby zwischen dem SV Herbern und dem Werner SC. Mondrian Runde zählt zu den vielen WSC-Kickern, die für beide Vereine aktiv waren.

Ihr Coach Lars Müller traut Herbern den Titel zu – das übliche Vorgeplänkel, um den Gegner vor dem brisanten Duelle in Sicherheit zu wiegen? 

Runde: Nein. Auch ich halte das für möglich. Herbern war schon am Ende der Hinrunde sehr stabil, hat eine tolle Vorbereitung gespielt und mit Oscar sowie Julian Trapp zwei extrem starke Leute im Winter dazubekommen.

Man hat das Gefühl, dass Herbern entspannter auf das Nachbarschaftsduell blickt – während es für Werne nichts Wichtigeres zu geben scheint als ein Sieg über den Rivalen.

Runde: Das mag so sein – und hat natürlich mit der SVH-Vergangenheit vieler WSC-Spieler zu tun. Aber ganz ehrlich? In unserer aktuellen Situation ist es fast schon egal, wer der nächste Gegner ist. Wichtiger ist, dass wir nach sieben sieglosen Partien wieder in die Spur gekommen.

Sie haben am Sonntag gegen Senden getroffen – unter gütiger Mithilfe der VfL-Abwehr. So leicht werden es Ihnen die Ex-Kollege nicht machen.

Runde: Vermutlich. Wie viele Gegentore hat Herbern? 21? Unglaublich, was das Team hinten abräumt. Dabei war das in den Vorjahren eine der größten SVH-Baustellen.

Trotzdem wollen sie Herbern im Titelrennen in die Suppe spucken – allein schon, damit es die zuschauerträchtigen Derbys auch in der nächsten Saison geben wird, richtig?

Runde: Klar. Und auch wenn es aktuell etwas unrealistisch klingen mag: Aufgegeben haben wir das Ziel, am Ende vor Herbern zu landen, noch nicht.

Ihr Tipp für Sonntag? 

Runde: Hauptsache, wir gewinnen. Und wenn es ein schmutziges 1:0 ist.

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