Am Sonntag Spiel in Husen-Kurl

WSC-Leistungsträger Rohlmann zum SV Südkirchen

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Julian Rohlmann jubelt in der kommenden Saison für den SV Südkirchen in der Kreisliga B.

Werne - Julian Rohlmann, Trikot-Künstlername „Plümmi“, wird den künftigen Fußball-Landesligisten Werner SC verlassen und sich dem SV Südkirchen anschließen.

Mit Cem Bozkurt verlässt ein zweiter Spieler das Meisterteam. Er wechselt zu Westfalia Rhynern II. Damit erhöht sich die Zahl der Abgänge auf fünf. Außenverteidiger Christof Zilligen wird wohl nicht mehr spielen, aber als Co-Trainer beim Team bleiben.

Julian Rohlmann wird aus beruflichen und privaten Gründen kürzertreten und aus diesem Grund zu seinem Heimatverein SV Südkirchen zurückkehren – auch wenn dieser drei Klassen tiefer in der Kreisliga B Münster spielt.

Beim WSC war Rohlmann in der Meistersaison bisher mit 2034 Minuten und neun Toren in 25 Spielen ein absoluter Leistungsträger auf der linken Außenbahn. „Er hatte uns seinen Entschluss schon im Winter mitgeteilt, aber wir haben ihm die Tür noch offen gehalten“, sagt Trainer Kurtulus Öztürk, der mit Mondrian Runde vom SV Herbern und Lukas Manka vom (Noch-)Ligakonkurrenten FC Overberge zwei Kandidaten für diese Position verpflichtet hat.

Auch Cem Bozkurt war nach einem Tapetenwechsel. In Zukunft kann er mit seinem Bruder Can, der vom U19-Westfalenligisten TSC Eintracht Dortmund in den Kader der ersten Mannschaft von Westfalia Rhynern wechseln wird, zumindest zweimal die Woche zum Training fahren. „Cem hatte leider relativ wenig Einsatzzeiten, aber er weiß das einzuschätzen. Klar, dass er in Rhynerns Zweiter auf mehr Spiele hofft“, sagt Öztürk, der Bozkurt in sieben der 28 Partien auf den Platz schickte.

Zu diesen beiden Spielern gesellen sich auf der Abgangsliste aktuell noch Samuel Gurcke, der in die Nähe von Stuttgart gezogen ist, Markus Löwen, der bereits während der Rückrunde aus beruflichen Gründen nach Schleswig-Holstein gezogen ist, sowie Matti Bartsch, der ohne Einsatz blieb und zum VfB Lünen wechseln wird. Offen ist noch die sportliche Zukunft von Marcel Niewalda. „Ansonsten“, sagt Trainer Öztürk, „dürften das die Abgänge gewesen sein.“

Noch nicht geschlossen ist bei den Kaderplanungen die Tür für Neuzugänge. Einen routinierten Spieler mit Oberliga-Erfahrung hat Öztürk noch auf dem Schirm. Neben Manka und Runde hat der WSC sich bisher die Dienste von Henry Poggenpohl und Yannick Lachowitz (beide SV Herbern U19) sowie von Finn und Moritz Köhler (U19 und Reserve von Westfalia Rhynern) gesichert.

Öztürk setzt auf schwere Rotation

 Bezirksliga 8: SC Husen-Kurl – Werner SC. Beide werden nach dieser Saison die Liga verlassen. Die Gastgeber aus Dortmund als seit Wochen feststehender Absteiger, der Gast aus Werne, weil er sich am vergangenen Sonntag Meisterschaft und Aufstieg gesichert hat. Die Rollen sind klar verteilt.

Die schlechteste Heimmannschaft der Liga, die in der gesamten Saison im Eichwaldstadion noch kein Spiel gewonnen hat, trifft auf die beste Auswärtself, die in der Fremde nur drei Spiele verloren hat.

WSC-Trainer Kurtulus Öztürk plant die ganz große Rotation. Er wird allen Akteuren, die bisher in der Saison zu kurz gekommen sind, viel Einsatzzeit geben. Torhüter Manuel Linke, im Winter als Nummer zwei vom Stadtrivalen Eintracht Werne gekommen, wird ebenso in der Startelf stehen wie Cem Bozkurt oder Markus Goletz, der einfach das Pech hat, mit Link und Giffey zwei herausragende Innenverteidiger vor sich zu haben.

Auch Marcel Niewalda ist ein Kandidat. Weil sein Kader auch in der Breite gut aufgestellt ist, wird es, so Öztürk, „garantiert keine Gurkentruppe sein, die da auflaufen wird.“

Anstoß: Sonntag, 15.15 Uhr, im Eichwaldstadion 

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