LippeBaskets empfangen Spitzenreiter  zum Top-Spiel

Es wird voll in der Ballspielhalle - Wulfen kommt mit drei Busladungen

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Im April 2010 setzen sich die Werner Basketballer, da noch unter dem Dach des Turnvereins 03, vor 700 begeisterten Zuschauern in der Ballspielhalle mit 86:71 gegen Recklinghausen durch und feiern den Aufstieg in die NRW-Liga.

Werne – Die Freunde der gepflegten Korbjagd dürfen sich auf einen schönen Abend freuen: Wenn die LippeBaskets am kommenden Samstag (19.30 Uhr) den BSV Wulfen empfangen, dann treffen der Zweite und der Erste aufeinander.

Mehr Spitzenspiel geht nicht. Und so wird die vergleichsweise kleine Ballspielhalle aus allen Nähten platzen, denn: Die Wulfener wollen in Werne die Rückkehr in die 1. Regionalliga perfekt machen und dies gebührend feiern.

 „Das ganze Dorf fährt mit“, heißt es seit dem vergangenen Samstagabend, an dem der BSV Wulfen mit dem 91:71-Heimerfolg über den GV Datteln das Tor zur Meisterschaft ganz weit geöffnet hat. Die LippeBasketes hatten bereits am späten Freitag mit dem unerwartet deutlichen 71:48-Sieg in Schwelm die Basis für das Spitzenspiel gelegt und den befreundeten Wulfenern eine Kampfansage gemacht. 

Aber der BSV ist klar im Vorteil: Das Team von Trainer Predrag Radanovic dürfte sich in Werne sogar eine Niederlage mit 24 Punkten Differenz leisten und wäre damit – drei Spieltage vor dem Saisonende – immer noch Meister. Das Hinspiel hatten die Werner mit 70:95 verloren. Das immer schon begeisterungsfähige Publikum in Wulfen ist seit dem Sieg gegen Datteln euphorisiert.

 535 Zuschauer verfolgten die Partie und sahen starke Gastgeber mit einem starken Taktgeber Bryant Allen, der mit 30 Punkten (fünf Dreier), acht Rebounds, fünf Assists und fünf Steals überragende Werte hatte. 

Mit drei Bussen wollen die Fans des ehemaligen Pro B-Ligisten anreisen, um die Entscheidung hautnah mitzuerleben. Für die Werner dürfte es trotz des großen Andrangs kein Problem geben, genügen Plätze bereit zu stellen. 

Der Zuschauerrekord aus dem April 2010 liegt bei 700. In dem Spiel siegten die Werner – unter Ivan Rosic und noch unter dem Dach des Turnvereins – mit 86:71 gegen Recklinghausen und feierten selbst den Aufstieg in die höchste NRW-Spielklasse. Im März 2016 waren es 600 Augenzeugen, die den 91:81-Erfolg der Werner im Oberliga-Finale gegen den TVE Barop in der Ballspielhalle verfolgt haben – und anschließend mit dem Team die Rückkehr in die 2. Regionalliga feierten. 

„Schön ist, dass man nicht mit einem schlechten Gefühl in den Abend geht. Die Wulfener sind feierfreudig und dabei sportlich, so dass es eine positive Atmosphäre sein wird“, sagt LBW-Trainer Christoph Henke, der selbst schon das Wulfener Trikot getragen und noch gute Beziehungen dorthin hat. Dem BSV gönnt er die Rückkehr in die NRW-Liga, denn: „Ich weiß, dass sie ein gutes Konzept haben und viele Leute aus dem Dorf eingebunden sind. Das ist eine gute Basis, um langfristig Erfolg zu haben.“ 

Henke: "Unsere Kabinen sind feiererprobt"

Der Aufstieg käme gerade recht im Jahr des 50-jährigen Bestehens. Gleichwohl will der Werner Trainer die Chance nutzen, das beste Team der Liga „für 40 Minuten so zu fordern, dass wir eine Chance auf den Sieg haben. Aber es muss alles passen.“ „Ich gehe davon aus, dass meine Mannschaft auch das Spiel in Werne gewinnen will“, sagt Predrag Radanovic. 

Möglich, dass am Ende beide Teams feiern: Wulfen mit einer knappen Niederlage die Meisterschaft, Werne die erhöhte Chance auf den zweiten Platz am Saisonende trotz eines schweren Restprogramms. „Unsere Kabinen“, sagt Christoph Henke, „sind feiererprobt. Die haben das Gütesiegel.“ Und auch Hausmeister Willi Wittkamp wird den Würstchenvorrat vergrößern und die eine oder andere Kiste Bier mehr bunkern. Auf Facebook melden sich auch die Spieler schon zu Wort: „Das wird ein Fest“, heißt es, „alle sind eingeladen auf die Black Beats Night // Hosted By The Lippebaskets nach dem Spiel.“

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