Annika Böhle, Spielerin und Abteilungsleiterin der TV-Volleyballlerinnen, im Interview

"Wir können in der Oberliga auf jeden Fall mithalten"

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TV-Spielerin und -Abteilungsleiterin Annika Böhle (Mitte, mit Stefanie Buhl und Jennifer Böttger) glaubt daran, dass ihr Team in der Oberliga mithalten kann.

Werne – Vor fast einem Jahr stiegen die Volleyballerinnen des TV Werne nach einem Leistungseinbruch in der Rückrunde und einer sportlich unglücklich verlaufenen Relegation in die Verbandsliga ab. Die Rückkehr in die Oberliga fiel triumphal mit bislang 17 Siegen aus 17 Spielen aus. Mit der im Meisterteam mitspielenden Abteilungsvorsitzenden Annika Böhle sprach Frank Zöllner.

Ist der Wiederaufstieg die Korrektur eines Betriebsunfalls? 

Böhle: Das war letzte Saison einfach nur ärgerlich. Mit den Punkten, die wir in der letzten Saison in der Oberliga hatten, wären wir in dieser Saison nicht abgestiegen. Das haben wir uns halt selbst zuzuschreiben. Dann haben wir direkt gesagt – es sind ja auch alle dabei geblieben – dass unser Ziel ist, direkt wieder aufzusteigen. Dass das drei Spieltage vor Schluss geklappt hat, ist natürlich super. 

Kann die Mannschaft in der kommenden Saison in der Oberliga mithalten? 

Böhle: Auf jeden Fall. Ich habe schon mit vielen gesprochen. Die wollen auf jeden Fall weiter machen. Wir setzen und demnächst mit allen zusammen. Man lernt natürlich auch. Wie man aus jeder Niederlage lernt, lernt man auch, wenn aus Abstiegen.

Gibt es Neuzugänge? Dafür ist es noch zu früh. Die gibt es bisher noch nicht. 

Oberliga Aufstieg der Werner Volleyball Frauen

Wie sieht die persönliche Planung aus? 

Böhle: Nächste Saison bin ich auf jeden Fall noch dabei, auch wenn ich mit meinen 30 Jahren die älteste Spielerin im Kader bin. 

Nun muss noch die aktuelle Saison vernünftig beendet werden – nach Möglichkeit mit einer weißen Weste...

Böhle: Wir müssen im letzten Spiel nach Meschede. Da geht es zwar für uns um nichts mehr, für Meschede geht es aber noch um die Relegation. Wir werden auf jeden Fall da nochmal alles geben.

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