Winterbike Trophy: Fast 500 Teilnehmer trotzen dem Dauerregen

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Wetterfest eingepackt machten sich die Teilnehmer der Winter Bike Trophy auf den Weg.  

Werne – Zum 12. Mal richtete der Radsportclub Werne am Sonntag seine Countrytourenfahrt (Münsterland CTF) im Rahmen der Westfalen Winter Bike Trophy aus. Insgesamt nahmen 449 Bikerinnen und Biker den Kampf gegen den inneren Schweinehund und das Sauwetter an.

Das waren rund 300 weniger als in der Vorwoche auf der ersten Etappe in Capelle. Im vergangenen Jahr hatte es in Werne bei trockenem Wetter mit 1026 Startern noch einen Teilnehmerrekord gegeben. „Aber in Anbetracht des Wetters sind wir dennoch sehr zufrieden“, meint die Touristikwartin im RSC Werne, Monika Biermann. 

Der Dauerregen hielt sicherlich viele Schönwetter-Biker davon ab, ihre Räder in Richtung Werne zu transportieren, doch die wahren „Dirtbiker“ kamen – den Nummernschildern nach zu urteilen – aus allen Teilen Westfalens. 

„Unter der Woche wurden die Vorhersagen immer schlimmer. Da haben wir mit 500 Leuten kalkuliert. Heute Morgen haben wir aber schon deutlich weniger befürchtet“, sagt Peter Dercken vom RSC. Dass es nicht einmal 3-stellig hätte werden können, glaubt Dercken nicht, denn: „Mountainbiker sind wetterresistenter. Es gibt genügend Unerschrockene.“ 

Und die begaben sich dann auf die 32 und 57 Kilometer langen Strecken rund um Werne – vornehmlich nördlich und westlich des Stadtgebietes bis Cappenberg, Bork und Wethmar. Zum ersten Mal setzten die Werner das neue Streckenkonzept mit den Cross-Alternativen ein. Je nach Wegbeschaffenheit waren diese Alternativen matschiger, steiniger oder wurzeliger. Oder sie boten ein paar Höhenmeter mehr als die Hauptstrecken. Hier sorgte der Dauerregen allerdings dafür, dass aus Sicherheitsgründen nicht alle Alternativen gefahren werden durften. 

Westfalen Winter Bike Trophy beim RSC 79 Werne 

Während vor Wochenfrist der Radsportclub Werne in Capelle die größte Gruppe stellte, revanchierte sich der Sport Club und stellte in Werne mit elf die meisten Teilnehmer; gefolgt vom SV Herbern (10) und von der Startgruppe RSV Lippe/Sprinter Waltrop mit neun Frauen und Männern. Auch die zum zweiten Mal angebotene Kidstour fand mit elf Teilnehmern – der jüngste war sechs Jahr jung – gute Resonanz. 

Überaus positiv wurde von den Teilnehmern die neue Verpflegungsstelle am Dorfgemeinschaftshaus in Langern bewertet. Besonders begehrt waren heißer Tee und Brühe sowie ein Plätzchen an der kleinen Feuerschale, an der sich die Füße prima wärmen ließen. „Wir haben viel Lob für unsere Verpflegung dort bekommen“, weiß Peter Dercken, einer von -zig Helfern aus dem RSC. 

Auch der Service nach der Rückkehr in den Lindert ließ keine Wünsche offen. „Sehr speziell“, sagt Monika Biermann, sei die Kärcher-Truppe. An der Reinigungsstation wurden nicht nur die Räder mit Hochdruck vom Dreck befreit, auch mancher Teilnehmer hielt dem harten Wasserstrahl stand und ließ sich gleich auch seine Sportkleidung reinigen. „Wir sind da einzigartig. Woanders ist es meistens nur ein Schlauch und man muss das alles selber machen – lange Schlangen inklusive“, nennt Monika Biermann den Unterschied. 

Und nach einer heißen Dusche in den Kabinen der Linderthalle wärmten sich die Teilnehmer in der Mensa der AFG bei Kaffee, Kuchen oder Erbsensuppe.

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