U17 des SV Herbern für Westfalenpokal gerüstet

Johannes Kruckenbaum und im Hintergrund Kilian Höring. - Fotos: pr.

HERBERN -  Westfalenpokal-Doppel für den SV Herbern am Karnevalssonntag. Während die A-Junioren beim SV Eintracht Jerxen-Orbke antreten müssen, empfangen die B-Junioren um 15 Uhr den SC Verl zum K.o.-Spiel der zweiten Runde.

Bei einem Erfolg dürfen die U17-Fußballer der Blau-Gelben sogar von einem Duell mit Borussia Dortmund in der übernächsten Runde träumen.

„Das darf man im Hintergrund haben“, sagt Matthias Struhkamp, der zusammen mit Andreas Bergmann und Jörg Lütkemeier das Team betreut.

Im Fokus steht für den LH-Pokalsieger zunächst die Partie am Sonntag gegen die zwei Klassen höher spielenden Landesligisten , der aktuell in der Staffel 1 hinter Borussia Dortmund II und SC Paderborn II den dritten Platz belegt.

Robust, athletisch und groß gewachsen sei das Team, weiß Struhkamp aus den Beobachtungen eines Spielervaters, der am Samstag das Verler 1:1 bei RW Ahlen gesehen hat. „Einschätzungen, die mir auch die Trainer von Wiedenbrück und Kutenhausen so bestätigt haben“, sagt der SVH-Trainer, und: „Die Jungs können Fußball spielen.“

Seine Jungs aber auch: Kutenhausen-Todtenhausen war der erste Gegner des SVH im aktuellen Westfalenpokal – und den Herbernern deutlich mit 2:7 unterlegen. Der SC Verl hatte in der ersten Runde spielfrei. Struhkamp und seine beiden Kollegen erwarten einen offensivstarken Gegner: „Ich denke, es kommt auf die Abwehr an“, sagt er. Die Viererkette mit Johannes Kruckenbaum links, Marco Böcker rechts und den Innenverteidigern Kilian Höring und Felix Pulpanek genießt beim Trainertrio größtes Vertrauen.

Vorne soll, so hofft Struhkamp, sein Sohn Nils als einzige Spitze für Gefahr sorgen. Allerdings ist der Einsatz wegen einer Leistenverletzung gefährdet. „Obwohl er aus dem Jungjahrgang ist, ist er der robusteste der Jungs. Die anderen sind auch Klasse-Stürmer, aber alles Leichtgewichte“, sagt Struhkamp. Als Alternative käme auf dieser Position Henry Poggenpohl in Betracht, beidfüßig und kampfstark. Er ist neben Elias Heidicker einer von zwei Wernern im Team.

Die Herberner haben sich jedenfalls gut vorbereitet. „Die Jungs sind erstaunlich fit. Sie mussten sich in den letzten Wochen aber auch ganz schön quälen lassen“, sagt Matthias Struhkamp. Denn zeitgleich steht auch der Einstieg in die Kreisliga A auf dem Programm. Der Auftakt gegen Senden wurde wegen der Pokalbegegnung verlegt, das nächste Spiel ist gleich das Gemeindederby am kommenden Freitag gegen den TuS Ascheberg. Nach einer stark gespielten Quali-Runde (acht Spiele, acht Siege) gehört die Mannschaft in der Liga zu den Favoriten.

In der Pokalpartie sehen sich die Gastgeber eindeutig in der Außenseiterrolle. Ihre Hoffnung ist, dass sie von den Verlern anfangs unterschätzt werden und vielleicht ein frühes Tor erzielen. „Unser Ziel ist es, das Spiel so lange wie möglich ausgeglichen zu gestalten“, sagt Trainer Struhkamp.

An Unterstützung wird es den Herberner Jungs nicht mangeln. Schon zum Erstrundenspiel gegen Kutenhausen kamen 200 Zuschauer – bei ungleich schlechteren Bedingungen, wie sie Sonntag herrschen werden. Denn ansonsten ist der weite Umkreis ab 15 Uhr fußballfreie Zone. Und mild wird’s auch. - gu

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