6:2, 6:1 – Andreas Thivessen ist Westfalens Bester

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Die Erst- und Zweitplatzierten der drei WM-Endspiele in Werne: Marvin Netuschil, Daniel Masur, Tayisia Morderger, Marc Senkbeil, Nina Zander und Andreas Thivessen

WERNE -  Lokalmatador Andreas Thivessen, an Nummer zwei gesetzt, hat in Werne bei den 36. westfälischen Hallenmeisterschaften im Tennis den Titel bei den Herren 30 gewonnen.

Der 33-Jährige siegte in der „SportAlm“ im Finale gegen den top-gesetzten Marc Senkbeil (Dortmunder TK 98) überraschend deutlich mit 6:2 und 6:1. „Ich habe mich von Match zu Match gesteigert“, freute sich der Werner, der im Achtelfinale am Donnerstag fast schon vor dem Aus gestanden hatte.

„Ich danke allen, die mich hier unterstützt haben – vor allem in meinem ersten Match“, sagte Thivessen, der gegen Alexander Hiller (TuS 59 Hamm) im dritten Satz bereits mit 1:4 zurückgelegen und sich im Tie-Break zum Sieg gequält hatte. Danach gab der Werner aber keinen Satz mehr ab. Dies zunächst am Freitag im Viertelfinale gegen Iwo Rhomberg (Kamen), und auch am Samstag im Halbfinale blieb Thivessen souverän und schlug Henrik Müller-Frerich (TG Westfalia Dortmund) mit 6:1 und 64. Finalgegner Senkbeil hatte deutlich mehr Mühe, siegte in der Vorschlussrunde gegen Björn Berg (Paderborn) mit 3:6, 6:2, 6:2.

„Ich habe mein Spiel etwas umgestellt, habe etwas geduldiger gespielt und bin nicht so schnell auf den Punkt gegangen“, begründet Thivessen seine Dominanz in den drei Begegnungen.

Deutscher Vizemeister mit der Jungsenioren-Mannschaft des TC Parkhaus Wanne-Eickel, Halbfinalist bei der westfälischen und deutschen Meisterschaft auf Asche und und nun der Titel vor eigenem Publikum: „Insgesamt war es für mich ein gutes Jahr“, sagt Thivessen, der jetzt erst einmal für 14 Tage mal gar nichts machen möchte. „Die Vorbereitung auf das Turnier waren körperlich und mental schon anstrengend. Es ist schon ein gewisser Aufwandund nicht leicht, Job und Sport unter einen Hut zu bringen“, sagt der Immobilienkaufmann.

Bei den Männern und Fraune benötigten die Finalisten einen weitaus längeren Atem als Andreas Thivessen.

Bei den Frauen siegte Nina Zander (BW Halle) in einem hochklassigen Endspiel gegen Tayisia Morderger (Methler) mit 7:6, 4:6 und 6:3. Und auch das Männerfinale war ein echter Hingucker und an Spannung kaum zu überbieten. Der deutsche Vizemeister Daniel Masur (Versmold) siegte gegen den top-gesetzten Marvin Netuschil (Iserlohn) mit 6:4, 4:6 und 7:6.

Ausgespielt wurden in Werne bereits die Titel für 2015. Zum ursprünglichen Termin Anfang Januar hätte es wegen parallel laufender Weltranglistenturniere tiefe Einschnitte im Teilnehmerfeld gegeben. Die Titel in den Altersklassen ab 40 aufwärts finden vom 20. bis 25. Januar in Werne statt. - gu

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