Werner SC verpasst nur knapp den Sieg in Altenberge

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Marvin Stöver (links) brachte den WSC in Altenberge in Führung.

Werne - Mit dem Unentschieden beim Tabellenvierten haben sich Trainer Lars Müller und seine Mannen das gute Gefühl erarbeitet, mit dem sie entspannt in die Winterpause gehen wollten. „Ein gutes Ergebnis und ein gerechtes Ergebnis“, meint der Werner Trainer, dessen Team mit 24 Punkten um neun besser liegt als der VfB Hüls auf dem ersten Abstiegsplatz.

Landesliga (4) TuS Altenberge – Werner SC 1:1 (0:0). Lange waren die Blau-Roten drauf und dran, sich den ersten Sieg in einem Pflichtspiel gegen Altenberge zu sichern, doch Kai Sandmann traf in der 88. Minute zum späten Ausgleich für die Gastgeber. Marvin Stöver hatte den Sport Club in der 72. Minute in Führung gebracht. 

Lars Müller ging mit dem bewährten 3-4-3 ins Spiel, musste gegenüber dem 1:2 gegen Gemen aber umstellen: Für Oh (Militärdienst in Südkorea) und Saado (gesperrt) rutschten Beckerling und Prinz in die Startelf. In der ersten Halbzeit gab es wenig Offensivaktionen auf beiden Seiten. Die Abwehrreihen standen gut und so ging das Nullnull zur Pause klar. 

Nach dem Seitenwechsel arbeitete der WSC aggressiver gegen den Ball. Die erste große Chance des Spiels besaßen die Gäste in der 60. Minute, doch Dennis Seifert brachte den Ball nach einem Freistoß aus kurzer Distanz und spitzem Winkel nicht im Tor unter. Auch Altenberge gestaltete das Spiel nun offener. Jorma Hoppe musste erstmals in der 70. Minute eingreifen und einen Distanzschuss der Gastgeber links oben aus dem Winkel zu einem Eckball abwehren. 

Wenig später gingen die Werner durch Marvin Stöver in Führung: Er zirkelte den Ball beim einem Freistoß aus 18 Metern unhaltbar über die Mauer hinweg ins Netz, auch wenn Keeper Marc Wenning-Künne den Ball noch berührte. „Das war ein richtig gutes Ding“, lobte Trainer Müller. Der WSC verteidigte fortan gut, und gestattete den Gastgebern zunächst nur Distanzschüsse, spielte aber selbst auch seine Konterchancen nicht konsequent genug aus – so wie Niclas Beckerling, der nach einem Lauf über rechts geblockt wurde.

 In der Schlussphase baute Müller seine Offensive auf zwei Spitzen zurück und wechselte Runde als sicherndes Element in die Zentrale ein. Der Ausgleich entwickelte sich schließlich über die rechte Werner Abwehrseite, wo die Gastgeber nach einem Einwurf in Ballbesitz blieben und nach einer flachen Hereingabe Sandmann in der Mitte nur noch den Fuß in die Flugbahn des Balles halten musste. 

Wenig später hatten die Werner allerdings noch einmal Glück, weil der Ball bei einem Distanzschuss an den Pfosten flog. „Man kann halt nicht jeden Weitschuss verteidigen“, meinte Lars Müller, und: „Eigentlich hat fast alles gepasst – bis auf die eine Situation...“ 

Für die Werner ist nun ausruhen angesagt. Die Vorbereitung auf die Rückrunde beginnt für die Mannschaft am 11. oder 12. Januar. „Bis dahin machen wir nix“, sagt Lars Müller. Auch Hallenturniere sind dieses Mal nicht eingeplant. 

Werner SC: Hoppe – Link, Martinovic, Seifert – Stöver, Foroghi (90. Niewalda), Y. Lachowicz, Poggenpohl – Beckerling (76. Runde), Durkalic (87. Eisenbach), Prinz 

Tore: 0:1 (72.) Stöver, 1:1 (88.) Sandmann 

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