Werner SC überwindet rechtzeitig die Ergebniskrise

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Marvin Stöver und der Werner SC waren gegen die SG Borken immer Herr der Lage.

Werne – Der Werner SC hat in der Fußball-Landesliga 4 rechtzeitig seine Ergebniskrise überwunden. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge gelingt dem Team von Lars Müller ein verdienter 3:1-Erfolg (3:0) über die SG Borken, die der Sport Club vom elften Tabellenplatz verdrängt.

Weil Stadtlohn gegen Spitzenreiter Nottuln 1:1 spielt, beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz fünf Spieltage vor dem Saisonende sieben Punkte. 

Der Sport Club, ebenso wie Borken mit einigen Ausfällen, beginnt im 4-4-2 und geht nach nicht einmal drei Minuten in Führung. Schuster spielt den Ball auf die linke Seite zu Niewalda und dessen passgenauen Flankenball köpft Daniel Durklic gegen die Laufrichtung von Keeper Rudolph zu seinem zwölften Saisontor ins Netz. 

Danach verfällt der WSC in Reaktionsfußball, wartet längere Zeit vergebens auf die Momente zum schnellen Umschalten. Deshalb muss Pollak in der neunten Minute bei einer Kopfballabwhr von Link alles aufbieten, um die Kugel über die Latte zu lenken, dann kommt SGB-Torjäger Bastian Bone doch einmal zum Schuss, doch Pollaks rechtes Bein zuckt heraus und lenkt den Ball ins Toraus. 

Nach 19 Minuten geht es beim WSC mal wieder schnell hinten heraus – und prompt fällt das 2:0. Dies allerdings mit Dusel, denn Links Flankenball von der linken Seite wird für Rudolph ein ganz linkes Ding, das der Borkener Schlussmann erst hinter der Torlinie erwischt. Mit Fortdauer der ersten Halbzeit wird das Spiel der Werner immer sicherer, was zwei Minuten vor der Pause mit dem 3:0 belohnt wird. Foroghi schickt Durkalic über rechts auf die Reise und dessen scharf und flach gespielter Flankenball erreicht Marvin Schuster, der am hinteren Pfosten den Ball nur noch über die Linie drücken muss. 

Auch nach dem Seitenwechsel ist der WSC dominant, holt sich oft die Kugel mit läuferisch hervorragender Arbeit gegen Ball, belohnt sich aber nicht dafür. So auch, weil Runde an einem Flankenball von Duraklic nur um Zentimeter vorbei rutscht. 

So kassieren die Gastgeber nach 65 Minuten doch noch den Anschlusstreffer: Lanfer schlägt einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld in den Werner Strafraum und irgendwie bekommt Gäste-Torjäger Bastian Bone noch den Kopf an den Ball. Der WSC vergibt in der Schlussphase noch eine Konterchance nach der anderen für das vierte oder auch fünfte Tor durch den eingewechselten Przybilla oder durch Durkalic. In Gefahr gerät der Erfolg für die Gastgeber durch den fahrlässigen Umgang mit den Chancen aber nicht mehr.

Werner SC: Pollak – Link, Martinovic, Holtmann, Stöver – Niewalda (67. Przybilla), Y. Lachowicz, Foroghi (80. Husarek), Runde – Durkalic (86. Seifert), Schuster 

Tore: 1:0 (3.) Durkalic, 2:0 (19.) Link, 3:0 (44.) Schuster, 3:1 (65.) Bone

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