Offene Hallenmeisterschaft im Fußball

Werner Titelkämpfe enden in entspannter Atmosphäre

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Die Eintracht (gelbe Trikots) und der TSC Hamm standen sich bei den Ü50/ü60-Altherren gegenüber.

Werne - Am letzten der vier Turniertage im Rahmen der offenen Werner Meisterschaften im Hallenfußball bei Eintracht Werne standen die jüngsten und die ältesten Kicker auf dem Platz. Der Abschluss verlief total entspannt.

Zwei Entscheidungen standen gestern in der Linderthalle bei den C-Junioren und den Frauen noch auf dem Programm, den Rahmen dazu lieferten die Minikicker und die Ü50/Ü60-Altherren der Eintracht und des Türkischen SC Hamm, diese angeführt von den TSC-Legenden Erdal und Erol Akyüz. 

Die Werner Oldies setzten sich in der torreichen Partie dank einer starken ersten Halbzeit mit 9:6 durch, eine Kiste Kaltgetränke als „Prämie“ ging an beide Mannschaften. „Bei uns haben gefühlt einige seit 25 Jahren nicht mehr gespielt“, meinte Erol Akyüz, der diese Spieler spontan mit einer Medaille auszeichnete, wie sie die Minikicker – uncharmanter: G-Junioren – vorher bekommen hatten.

 Sie waren die Stars des letzten Turniertages vor gut besetzten Rängen, auf denen Mütter, Väter, Geschwister und Großeltern mitfieberten – letztlich spielte auch hier der Fairplay-Gedanke mit und eine offizielle Tabelle gab es nicht. „Es war so toll, bei den Mädchen und Jungen in den Augen zu sehen, mit wie viel Spaß die hier gespielt haben – eine Augenweide“, meinte Eintracht-Vorsitzender Harald Wohlfarth.

 Ein Kuriosum hatte es am Morgen im Turnier der C-Junioren gegeben. Der Trainer des VfL Kamen hatte, zum Unverständnis seiner Kollegen, mitten im Turnier entschieden, mit seinem Team abzureisen. „Er hat uns gesagt, das sei aus disziplinarischen Gründen, weil seine Mannschaft so schlecht gespielt habe“, berichtete Sascha Hilmer aus der Turnierleitung. Diese wertete anschließend alle Spiele des VfL mit 0:2 als verloren. 

Am Ende setzte sich Union Lüdinghausen im 5er-Feld ohne Verlustpunkt durch. Das entscheidende Spiel gegen den ebenfalls spielstarken ASC Dortmund gewann die Union mit 5:1. Der SuS Rünthe belegte Rang drei, der Werner SC wurde Vierter. 

Zum Abschluss des vierten Turniertages gab es noch einen Favoritensieg. Landesligist BSV Heeren mit seinem Werner Trainer Thomas Gebhardt setzte sich in der Frauenkonkurrenz ungeschlagen vor Lohauserholz, PSV Bork und SuS Rünthe durch.

 „Es war eine rundum gelungene Sache“, bewertete Wohlfarth die vier Turniertage im Lindert, die – abgesehen von einer durch zwei Hitzköpfe ausgelösten Rudelbildung am Freitag – reibungslos über die Bühne gingen. „Da muss ich unsere über 50 Leute nennen, die hier zum Teil im Schichtsystem mitgearbeitet haben. Dieser Mannschaft hinter der Mannschaft kann man gar nicht genug danken“, meinte der Eintracht-Chef, der durchaus noch expandieren möchte: „Dieses Mal waren es 77 Mannschaften. Wenn wir es im nächsten Jahr auch machen können, denke ich an 85 bis 90.“ Da liegt ihm der Mädchenfußball am Herzen.

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