K+K Cup: Werner Team holt vierten Platz

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Routinier Oliver Schaal (RV St. Georg Werne) schaffte es in Münster beim 137. Reit- und Springturnier mit der Springmannschaft des Kreis Unna/Hamm bis ins Finale des M**-Spingens. Am Ende reichte es für das Team für den vierten Platz.

WERNE - Mit dem Westfalentag hat am Mittwoch der K+K Cup in der Halle Münsterland begonnen. An den Start ritten dabei auch Oliver Schaal und Kathrin Wacker (RV St. Georg Werne), die für die Springmannschaft für den Kreis Unna/Hamm im Einsatz waren und sich den vierten Platz sicherten.

Den Auftakt aus lokaler Sicht übernahm bei der Qualifikation für das Finale im M**-Springen Marie Ligges. Die junge Reiterin vom RV von Nagel Herbern startete für die Kreisauswahl Coesfeld und absolvierte den Parcours auf Cassandra L fehlerfrei in einer Zeit von 56,17 Sekunden. Schneller und ebenso fehlerfrei wie Ligges ritt für die Coesfelder Auswahl Alexander Potthoff.

Am Ende sollte es jedoch nicht für den Einzug in die Finalrunde reichen, da sich Teamkollegen Marius Brinkmann und Thomas Öhmann jeweils vier Strafpunkte leisteten. Noch etwas schneller als Marie Ligges gelang Kathrin Wacker mit 55,21 Sekunden auf Viola ebenfalls ein fehlerfreier Ritt. Zum Ende der Qualifikation mit insgesamt 68 Startern kam als erfahrener Schlussreiter für das Team des Kreis Unna/Hamm Oliver Schaal auf Campari zum Einsatz. Das Duo absolvierte den Kurs in einer Zeit von 51,95 Sekunden, allerdings kassierten Pferd und Reiter am dritten von zwölf Hindernissen vier Strafpunkte.

Dennoch gehörte die Auswahl des Kreis Unna/Hamm, zu der neben Kathrin Wacker und Oliver Schaal auch Steffen Wiesendahl (Rhynern) sowie Tobias Weber (Fröndenberg) gehörten, am Ende zu den fünf besten Teams, die sich für die Finalrunde qualifizieren. Als erste Starterin zeigte Kathrin Wacker dabei keine Nerven und absolvierte erneut eine fehlerfreie Darbietung in 59,91 Sekunden.

Danach leisteten sich Steffen Wiesendahl und Water Boy beim letzten Sprung einen Abwurf (59,76 Sekunden). Auch Tobias Weber blieb mit It’s possible nicht fehlerfrei und leistete sich bei einer Zeit von 60,68 Sekunden einen Abwurf. Die Chance auf das Stechen hatte als letzter Starter Oliver Schaal. Doch nach 43 Sekunden platzen die Hoffnungen, weil er sich zusammen mit Campari einen Abwurf und somit vier Strafpunkte einheimste. Mit nur drei Teilnehmern siegte der Kreis Warendorf mit nur vier Fehlerpunkten. Den zweiten Rang erreichte knapp dahinter das Team aus Paderborn.

Vorjahressieger KRV Borken eroberte den dritten Platz. Die heimischen Starter landeten vor dem KRV Sauerland auf dem vierten Platz. „Wir sind froh, dass wir als fünftes Team noch ins Finale gekommen sind.

Im Finale haben uns dann leider zwei leichte Fehler eine noch bessere Platzierung gekostet“, analysierte Teamchef Ralf Kosanetzki. Mit den gezeigten Leistungen der Unna/Hamm-Auswahl zeigte sich Kosanetzki sehr zufrieden. „Wir haben uns als Team präsentiert und guten Sport geboten“. Der Parcours sei dabei durchaus anspruchsvoll gewesen. So war bei der ersten Runde vor allen Dingen eine gute Technik notwendig, während beim Finale die Gefahr bestand, mit der Höhe der Ziele zu korrespondieren. „Kein Team hat es ohne Fehler geschafft“, bilanzierte der Experte schließlich den finalen Durchgang. - chv

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