Werner SC siegt glücklich im ersten Test

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Hasan Bastürk (rechts) gab sein Debüt beim Werner SC.

Werne - Der Landesligist Werner SC hat den ersten Test des neuen Jahres bei einem Team aus der Parallelgruppe 3 mit Erfolg bestritten. Das Team von Lars Müller zeigt am SportCentrum eine starke erste Halbzeit, lässt nach dem Seitenwechsel aber vor allem in der Defensivarbeit stark nach.

Fußball, Testspiel: SuS Kaiserau - Werner SC 2:3 (1:2). „In der ersten Halbzeit haben wir viele gute Sachen gemacht, hatten gute Spielzüge, haben das Spiel dominiert und die Tore schön herausgespielt“, sagt Lars Müller, der Heimkehrer Dennis Seifert auf der Position links in der Dreier-Abwehr und Neuzugang Hasan Bastürk als Sechser durchspielen lässt.

 Die Werner gehen bereits nach fünf Minuten in Führung. Holtmann eröffnet den Spielzug mit einem Pass in die Tiefe auf Bastürk und und nach dessen Zuspiel auf Colin Lachowicz spielt dieser tief auf Daniel Durkalic, der den Ball ins lange Eck schiebt. Nur sechs Minuten später und nach einem Fehlpass im Mittelfeld von Niewalda fällt der Ausgleich. Alhusein Barry nutzt die Unordnung in der aufgerückten WSC-Defensive und lupft den Ball über Hoppe hinweg ins Netz. 

Der Sport Club bleibt auch danach die bessere Mannschaft und hat weitere Chancen – so durch einen Lattentreffer von Holtmann. Nach 29 Minuten geht es über Niewalda und Durkalic nach links zu Jannis Vertgewall, der den Ball halbhoch und unhaltbar zur Werner 2:1-Führung passgenau ins lange Eck schießt. Nach der Pause und fünf Wechseln läuft es beim WSC nicht mehr so rund. „Wir haben zu viele Chancen zugelassen und waren nach vorne auch nicht mehr so zielstrebig“, sagt Lars Müller. 

Den Ausgleich erzielen die Gastgeber aber nicht aus ihren vielen Gelegenheiten, sondern aus einem Standard heraus. Nach einem Eckball bleibt der eingewechselte Hendrik Pollak auf der Linie, Wagner köpft mit einer Bogenlampe ein. In der Folge hat Niewalda die Chance zum 2:3 und zudem wird ein reguläres Tor von Thannheiser nicht anerkannt, aber Kaiserau macht das Spiel, trifft das Aluminium und hat Pech, weil die Werner zweimal auf der Torlinie für ihren geschlagenen Keeper retten. Das Siegtor für den Sport Club fällt eher aus dem Nichts heraus. 

Neun Minuten vor dem Ende zieht Colin Lachowicz aus gut 18 Metern von halbrechts einfach mal ab und überrascht Kaiseraus Keeper mit einem Schuss ins kurze Eck.

Werner SC: Hoppe (46. Pollak) - Seifert, Martinovic, Holtmann (46. Stöver) - Poggenpohl (46. Runde), Foroghi (46. Husarek), Bastürk, C. Lachowicz - Vertgewall, Durkalic (46. Thannheiser), Niewalda 

Tore: 0:1 (5.) Durkalic, 1:1 (11.) Barry, 1:2 (29.) Vertgewall, 2:2 (51.) Wagner, 2:3 (81.) C. Lachowicz

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