Werner SC vor schwerer Aufgabe in Altenberge zum Abschluss

+
Mondrian Runde (rechts), hier beim Torjubel mit Yannick Lachowicz, ist nach überstandener Grippe gegen Altenberge wieder mit dabei.

Werne - Vor der letzten Landesliga-Partie des Jahres beim TuS Altenberge hat das letzte Heimspiel des Werner SC gegen Gemen (1:2) Spuren bei den Gastgebern hinterlassen. Das Geschehen nach Spielschluss, das zur Rudelbildung, zur Roten Karte für Jussef Saado und zum Ausraster von Gästekeeper Sven Schneider führte, wird auf jeden Fall ein Nachspiel vor der Spruchkammer haben.

„Ich will dich töten“, hatte der Gästeschlussmann mehrmals in Richtung Saado gerufen und musste von mehreren Kollegen daran gehindert werden, auf den Werner los zu gehen. Bestraft wurde er im Gegensatz zu Saado, der ihn beleidigt haben soll, aber nicht. 

Nicht zuletzt unter diesem Eindruck hatte WSC-Trainer Lars Müller in der ersten Erregung vom „größten A... der Liga“ gesprochen. „Im Nachhinein kann ich nur sagen: Das macht man nicht. Das darf ich so nicht sagen, davon hat keiner etwas“, sagt der ehemalige Musterprofi. Wer ihn kennt, der weiß: Ist eigentlich auch nicht sein Niveau. 

Nun wollen die Werner dies hinter sich lassen und versuchen, mit einer sportlich hochwertigen Vorstellung im Altenberger Sportzentrum dafür zu sorgen, dass sie mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen. Die bisherige Pflichtspiel-Bilanz gegen den aktuell Tabellensechsten, der mit 26 drei Punkte mehr auf dem Konto hat als der WSC auf Platz zehn, ist allerdings negativ. „Es waren bisher immer intensive und enge Spiele, aber wir haben davon bisher keines gewonnen“, sagt Lars Müller. 

Im Hinspiel waren seine Mannen nahe dran, kamen aber nach einem 0:2-Rückstand durch Tore von Daniel Durkalic und Yannick Lachowicz zu einem 2:2 – wobei in der Schlussphase bei zwei Glaanztaten von Gästekeeper Diekamp gegen Niclas Beckerling die Siegchance groß war. „Aber Altenberge hat schon eine gute Mannschaft, wie auch im Hinspiel gezeigt“, sagt Lars Müller, und: „Trotzdem fahren wir dort hin, um zu gewinnen – was aber auswärts nun auch nicht einfacher wird als zuhause.“ 

Im ersten Spiel nach dem Abschied von Joo Seung Oh (Militärdienst in Südkorea) muss Müller nicht nur deswegen umbauen. Aus der Startelf der vergangenen Woche fällt auch Saado wegen seiner Rot-Sperre heraus. Abwehrchef Joel Simon und Angreifer Robin Przybilla haben wegen ihrer Verletzungen bereits Winterpause und Dominik Hennes muss aus beruflichen Gründen passen. Immerhin steht Mondrian Runde nach überstandener Grippe für die Außenbahnen wieder zur Verfügung.

Anstoß: Sonntag, 14.15 Uhr, Sportzentrum Altenberge

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare